FLEISCHHAUER: Wie eine linke Minderheit die Mitte Deutschlands dominiert!
Shownotes
Von der verratenen Mitte über Deutschlands Wirtschaftsprobleme bis hin zu Ostdeutschen, die Demokratie nicht erst lernen müssen: Jan Fleischhauer, Johanna Wanka und Laura Bornmann diskutieren bei WELT TV hitzig über diese Themen. Wer überzeugt in den Thesenrunden? Kommen die Gäste auf einen Nenner? Alle Argumente in der neuen Folge „Meinungsfreiheit“ mit Nena Brockhaus.
Das ist die letzte Folge vor der Sommerpause. Wir hören uns wieder Ende August.
„Meinungsfreiheit mit Nena Brockhaus“ – der Titel ist Programm: streitbare Thesen, klare Kante, aber immer auch mit Respekt. Das Konzept sieht vor, dass jeder Gast eine eigene These mit in die Sendung bringt und diese mit den anderen Gästen und der Moderation diskutiert. Neue Folgen gibt es immer montags bis mittwochs.
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Transkript anzeigen
00:00:25: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Meinungsfreiheit, der letzten vor der Sommerpause.
00:00:29: Dementsprechend werde ich es besonders genießen und meine Gäste sind heute natürlich best besetzt!
00:00:33: Und zum einen die frühere Bildungsministerin Johanna Wanka ist hier.
00:00:36: neben ihr sitzt Kolumnist Jan Fleischauer Buchautor Publizist und gerade ist das Buch auf Platz zwei eingestiegen in den Liste.
00:00:43: wie heißt es denn?
00:00:44: Du bist nicht allein!
00:00:46: Warum sollte man's lesen?
00:00:49: Also erstens ist ein politisches Buch was auch gute Laune macht.
00:00:52: da gibt's nicht viele von.
00:00:53: Ich finde immer wichtig, wenn man anfängt zu lesen, dass man mit besserer Laune rausgeht als man reingekommen ist.
00:00:59: Bis ja angesichts der Lage auch eine Kunst oder?
00:01:01: Also ich habe schon reingelesen und empfehle es an dieser Stelle von Herzen.
00:01:04: Es ist gut vor allem weil's locker und lustig ist und man hat nicht nur das Gefühl Deutschland ist im Abgesang.
00:01:08: Und neben mir sitzt auch Laura Bornmann!
00:01:11: Ich hoffe sie wird jetzt auch noch eingeblendet nachdem ihr hier etwas ohne das vorliegenden Konzept gemacht habt.
00:01:15: Da sehen Sie sich jetzt... Sie ist Link in Top Voice H.A.
00:01:18: Influencerin und war auch in Höhenführungsaufgaben bei Rewe Und ich freue mich sehr, Ihnen allen heute zu debattieren.
00:01:23: und wir starten heute mit dem Thema von Jan Fleischauer.
00:01:28: Die übersehene Mitte oder um nicht so sagen die verratene Mitte das ist mein Thema auch das Thema des Buches also einmal übersehen weil wenn man in die Tageszeitung guckt oder in die Presse hat man das Gefühl der Durchschnittsburger sitzt auf gewachster Altbau-Deale in München Schwabing oder Berlin Kreuzberg.
00:01:45: Das ist da aber nicht!
00:01:46: Da wohnen übrigens nur neunzehn Prozent der Deutschland Großstädte die meisten als die Mitte.
00:01:51: Was macht die Mitte, die hört Helene Fischer ohne schlechtes Gefühl zu haben?
00:01:55: Ist zum Frühstück Nutella.
00:01:56: Obwohl es schlechter in Regenwald und für die Figur ist.
00:02:00: Und benutzt im Zweifel Worte, für die man beim Spiegel sofort rausliegt.
00:02:03: So jetzt kommt noch dazu, die ist nicht nur übersehen sondern sie wird gewisserweise auch noch verachtet weil die Mitte sagt die ganze Zeit wir wollen eine andere Politik aber das ändert sich gar nichts.
00:02:14: also kriecht das alte die ganze zeit wieder vorgesetzt.
00:02:17: Ich würde sagen jetzt das Einzige, was sich geändert hat.
00:02:19: Doppelte Geschwindigkeit.
00:02:20: Das heißt wir geben in doppelter Geschwindigkeiten das Geld für den deutschen Sozialstaat aus aber ansonsten bleibt alles so wie es ist obwohl die Leute mehrheitlich sagen wir wollen etwas anderes und deswegen ist auch ein bisschen Verzweiflung in Deutschland angekehrt.
00:02:37: Also ich freue mich auf jeden Fall auf das Buch!
00:02:38: Ich habe es noch nicht gelesen aber werde definitiv lesen.
00:02:40: Aber vielleicht mal meine Einschätzung dazu was ich wahrnehme also definitiv nämlich war dass viele Menschen unzufrieden sind.
00:02:46: Also wenn ich mit Menschen spreche im Freundeskreis
00:02:48: usw.,
00:02:49: die meisten irgendwie sind frustiert.
00:02:51: und aus meiner Sicht, ich meine das hat natürlich stark mit der wirtschaftlichen Lage zu tun also vor allem viele Menschen spüren am Ende des Monats dass irgendwie weniger Geld oder zumindest als viel teurer.
00:03:00: Ich kann mir keine Lebensmittel mehr leisten oder nicht mehr wie es mich früher leisten konnte.
00:03:04: Es ist schwer eine neue Wohnung zu finden.
00:03:06: Urlaube machen haben gerade auch schon drüber gesprochen Ist auch schwierig alles ist teuer.
00:03:10: Das ist das Eine Und das andere natürlich das System.
00:03:15: Ich komme irgendwie nicht mehr pünktlich an.
00:03:17: Wenn ich einen Termin habe mit der Bahn, muss ich einen Tag vorher anreisen weil mittlerweile muss ich schon Puffer mindestens einplanen.
00:03:23: Ich kriege keinen Facharzttermin mehr und so weiter.
00:03:25: also da ist eine hohe Unzufriedenheit was sich auch wahrnehme
00:03:30: es
00:03:31: gerade jetzt aktuell auch bei den jungen Menschen.
00:03:34: Also viele Menschen die gerade keinen Job finden, die arbeitslos werden.
00:03:38: Das nämlich gerade also hochqualifizierte Menschen und da ist auch so eine Unsicherheit.
00:03:42: Also das spüre ich total.
00:03:43: und was ich auch merke es, dass eine ist ja wie stehen wir aktuell da politisch?
00:03:48: So jetzt kann man nicht von heute auf morgen alles verändern in diesem Land.
00:03:51: Das Thema was ich sehe ist uns fehlt diese positive Zuversicht, die positive Vision des Zukunfts narrativ.
00:03:59: Wenn ich weiß, es wird besser dann kann ich vielleicht noch einiges aushalten.
00:04:02: aber ich glaube das fehlt und da versagt die Politik.
00:04:12: Das Land ziemlich runtergerockt ist, da sieht ja jeder.
00:04:15: Also wenn ihr Pech hast wie gestern stehst du irgendwo auf dem Gleis.
00:04:19: für zweieinhalb Stunden war mal wieder der Funk bei der Bahn nicht funktioniert.
00:04:24: das lustige ist dass unser Finanzminister Aus dem Versagen jetzt den Anspruch ableitet uns noch die Fall in die Tasche zu greifen.
00:04:32: Also gerade weil die Dinge nicht funktionieren, das heißt dann dass Land ist unterfinanziert brauchen wir erst recht hohe Steuern.
00:04:39: Das muss man sich mal vorstellen Unternehmer käme bei dir chronisch unpünktlicher nichts funktioniert hinterlässt ein Riesensauhaufen und sagt aber übrigens das Angebot was ich gemacht habe.
00:04:48: Jetzt legen wir einfach nochmal doppelt das drauf beim Preis.
00:04:51: Das ist das eine, aber das andere glaube ich, wenn du politisch guckst.
00:04:55: Wie kann es passieren?
00:04:56: Dass die Mehrheit sagt wir hätten gerne was anderes und das sagt sie ja bei Wahlen oder über Umfragen.
00:05:02: Aber dass Alte kriegt weil jetzt die Minderheit kommt und sagt Ja stimmt ihr wählt zwar mir halt nicht jetzt rechts, aber jetzt aus übergeordneten Gründen rechnen wir schon mal dreiundzwanzig Prozent der Stimmen raus.
00:05:17: Und deswegen ist er das Phänomen, dass die SPD so tun kann Also ob sie im Grunde immer noch im Kanzleramtssäße.
00:05:24: Frau Wanker, wie blicken Sie auf die Lage in Deutschland?
00:05:27: Weil Frau Bornmann sagt man braucht eine Vision erst mal braucht man realistische Einschätzung.
00:05:32: und wenn ich zum Teil Politiker reden höre dann wird so getan als wenn das alles nicht schlimm ist.
00:05:36: also auch Thema Migration dass man wirklich über die Probleme redet Das würde schon entteilt der Menschen der Mitte zufrieden stellen.
00:05:43: Und bei den Wahlen Ich erinnere daran wie es zu DDR-Zeiten war da konnten wir nicht wählen.
00:05:48: also formal gab's ne Wahl hast du einen Zettel Nationale Front und dann standen Personennamen drauf.
00:05:54: Und das konnte es nur als Ganzes in die Wahl ohne, wenn du in die Kabine gegangen bist war schon anrühig, war schon gefährlich.
00:06:00: Jetzt haben wir Freie Wahlen und neunzig als das erste Mal eine freie Wahl war Volkskammerwahl sind dreiundneinzig Prozent der Ostdeutschen zur Wahl gegangen freiwillig weil sie endlich frei wählen können.
00:06:13: Und jetzt kann man richtig wählen Personen Parteien und das ändert sich nichts und das erzeugt Frust.
00:06:19: Ja, und ich habe auch das Gefühl also wenn wir mal schauen.
00:06:22: Ich glaube es hab' ich bei Ihnen auch schonmal gelesen oder gehört Das Thema wie viele Akademiker wir in der Regierung haben, in der Politik haben So dass eine ist nach Berufsgruppen.
00:06:32: Ich glaub das ist schon mal ein Thema.
00:06:33: aber ich glaube auch da insta müssen wir diverser werden weil ganz viele einfach nicht mehr die Realität des Bürgers der Bürgerin verstehen Weil sie ein ganz anderes Leben führen.
00:06:43: die Menschen oder die Menschen, die in der Politik sitzen.
00:06:46: Die fern nicht Straßenbahn!
00:06:48: Die haben kein Problem im Facharzttermin zu bekommen?
00:06:51: Oder ein Kitaplatz?
00:06:52: Übrigens auch ein großes Thema da bin ich gerade... Wir haben gerade drüber gesprochen.
00:06:57: also das ist wirklich schwer heutzutage mit Treuungsplatz zu finden.
00:07:00: All diese Dinge und die verstehen nicht mehr wie sind die realen Probleme eigentlich der Menschen?
00:07:05: und dass es ja auch klar wenn ich das nicht spüre.
00:07:07: Da spielen Gefühle schon eine Rolle.
00:07:10: Da würde ich gerne einmal Frau Wanka reinholen, weil sie sind ja Akademikerin.
00:07:14: Sie sind ja wirklich so der Prototyp.
00:07:18: Nein, nein.
00:07:19: Nichts in Akademik!
00:07:20: Aber ich meine sie waren ja sogar auch im schulischen Bereich, also im universitären Bereich tätig so.
00:07:24: Dementsprechend würde ich schon sagen das ist eher der Prototyp als wenn man jetzt ein Bachelor mal eben in Politikwissenschaft gemacht hat.
00:07:29: Wie blicken Sie darauf?
00:07:30: Glauben Sie dass es schwierig ist?
00:07:31: der Punkt von Laura Bohrmann oder würden Sie sagen man kann auch als Akademiker die Bodenhaftung behalten?
00:07:37: Ich habe zum Beispiel Edmund Stolber getroffen bei sich im Wolfratshausen.
00:07:40: dem Mann würde ich die Bodenhaftung nicht absprechen nachdem mich mit ihm da bei seiner Doppler aus selbst und dann nach einem Bier trinken war.
00:07:46: Untersuchungen, wann Bodenhaftung noch vorhanden ist und Politiker können schnell abheben.
00:07:53: Da gibt es nichts was davor sie schützt.
00:07:56: aber wenn Sie schon echt im Leben gearbeitet haben in Anführungsstrichen Wenn Sie schon Nackenschläge in Ihrer persönlichen Biografie haben dann ist die Wahrscheinlichkeit größer dass sie eben Bodenhaftungen haben Und nicht wenn sie Schmalspur.
00:08:09: Politikwissenschaften sofort Bundestag und dann auf ewig, das ist auf jeden Fall wissenschaftlich belegt.
00:08:15: Das Bezug zum Leben wirklich die Zeit lang ganz normal gearbeitet zu haben, dass das sehr hilfreich ist, schützt auch nicht immer!
00:08:23: Ich glaube, dass man als Akademiker einfach anders auf die Welt guckt.
00:08:26: Also wenn du nicht Akademik bist, sondern du bist irgendwo Industriearbeitern, ist alles was du besitzt innerhalb... befindet sich innerhalb von dreißig Kilometern.
00:08:34: Und nach dem Motto, auch wenn es hier nicht mehr so läuft, dann gehen wir ins Ausland und die Kinder lassen wir in Amerika studieren.
00:08:40: Das ist außerhalb der Vorstellungswelt!
00:08:43: Das Schöne an der repräsentativen Demokratie ist ja dass am Ende auch die Frau den Mann vertreten kann und sogar der Gender-Wissenschaftler den Eisenbiger, das ist eine Grundidee.
00:08:52: aber die Schiere darf nicht zu weit aufeinandergehen.
00:08:54: und die Zahlen oder bis sie darauf hingewiesen haben, dass ich glaube der Akademikeranteil im Deutschen Bundestag jetzt bei über-achtzig Prozent.
00:09:02: Und wie ist sie in der Gesellschaft?
00:09:03: Das ist ja interessant, wahrscheinlich deutlich
00:09:05: geringer.
00:09:05: also ein abgeschlossenes Hochstudium besitzen in Deutschland zwanzig Prozent der Leute und Abitur übrigens ich glaube etwa siebenunddreißig, achten dreißig Prozent.
00:09:16: das normale ist der duale Bildungsabschluss so was dazu ja noch kommt.
00:09:21: wir denken ja immer wir hätten die leute die uns repräsentieren die da sitzen im Bundestag gewählt.
00:09:27: das geht aber nur für fünfzig prozent.
00:09:29: Die anderen Fünfzig Prozent, die da sitzen sind über so eine Liste in den Bundestag gekommen.
00:09:35: Das heißt sie sind von den Parteien aufgestellt und haben im Zweifel noch nie einen Wähler gesehen.
00:09:40: Und deswegen haben wir Karrieren erlebt wie zum Beispiel Frank-Walter Steinmeier der jedes Mal wenn er vor dem Wähler getreten ist entweder schrachen gescheitert beziehungsweise ganze Zeit lang Der überhaupt noch nie einen Wähler sehen musste oder Ursula von der Leyen, die hat eine einzige Wahl gewonnen.
00:09:56: Das war das erste Mal als sie Antrag für den Wahlkreis lehrte und dann in den niedersächsischen Landtageinzug.
00:10:02: da half noch der Name ihres Vaters... Niedersächsische Ministerpräsidenten Ernst Albrecht.
00:10:07: Danach hat sie immer verloren, das hat sie aber nicht gehindert, eine Bombenkarriere zu
00:10:12: machen.".
00:10:12: Aber da sind Sie ja spannend Frau Wanker, weil bei Ihnen war es ja nicht so dass Sie da irgendwann einfach nur von direkt vom Studium.
00:10:18: hochgangsen sind ja Quereinsteigerinnen in der Politik.
00:10:20: Total!
00:10:22: Wie war das bei Ihnen und warum gelingt das heute so selten?
00:10:25: Weil ich finde schon bei Ihnen wirklich eigentlich den besseren Weg als wenn man direkt von der Uni-Politik geht.
00:10:30: Naja, das war auch mit der Situation neunundachtzig.
00:10:34: Wo sozusagen Leute fehlten in den Verwaltungen und in der Politik.
00:10:39: Und da alle die geisteswissenschaftlichen Studiengänge hatten waren ein bisschen verbrannt im Anführungsstrichel.
00:10:45: also haben Maschinenbauer, Mathematiker, Physiker eher eine Chance bekommen.
00:10:49: Das war also
00:10:51: Glück aus dem Stück.
00:10:53: Ja, Mathematikerin bin ich Hochschullehrerin für Mathematik.
00:10:56: Aber... Das weiß ich gleich mal in der Achtung.
00:10:58: Und jetzt sagen Sie nicht!
00:11:00: Ich war schlecht im Mathe.
00:11:02: Nein, ich bekäme mich da drauf.
00:11:04: Ich habe dort einen Respekt vor Leuten die, also nicht nur, ich hab Literaturwissenschaften und Philosophie studiert, die typischen Quackel-Fächer ja?
00:11:10: Da war ich immer groß.
00:11:11: Mathematika mache ich auch so.
00:11:15: Ich wollte das studieren.
00:11:17: Nur an der DDR.
00:11:17: was machst du damit?
00:11:18: Germanistik oder Literatur-Wissenschaften?
00:11:21: Und die Kanzlerin zum Beispiel wollte Lehrerin werden und auch aus ideologischen Gründen dann gesagt, nee, Physik was neutral ist.
00:11:28: Aber zu dem Punkt dass die Leute über Listen in den Bundesstaat kommen muss man sagen das ein Teil derer die direkt gewählt werden im Wahlkreis weil die Leute denen oder die kennen kommen nicht rein und das finde ich das unsäglich
00:11:40: ganz neu.
00:11:41: ja die letzte Reform hat es bewirkt und das ist irre.
00:11:44: Das ist wirklich irre.
00:11:45: also ich würde glaube wirklich dass wir besser dran wären, wenn wir mehr Elemente direkte Demokratie hätten.
00:11:55: Wenn du darauf hören musst was deine Wähler über dich denken da musst du dich halt auch ein bisschen drum kümmern, ja?
00:12:01: Dass du also da ankommst und jetzt haben eine Wahlrechtsreform gehabt die dieses Verhältnis fünftig-fünfzig noch zu ungunsten des direkt gewählten Abgeordneten verändert hat nämlich im Zweifel dazu führt.
00:12:14: man gab es eine Reihe von Fällen.
00:12:16: Hat, also ich erinnere noch vorhin so ein Video aus Augsburg.
00:12:18: Da war der Kandidat von der CDU.
00:12:20: Der war total stolzend ist auf die... Ich hab's geschafft!
00:12:22: Ich habe es geschafft!
00:12:24: Direkt gewählt.
00:12:25: Nicht halbe Stunde später in den Jahr leider weil deine Partei nicht sozusagen genug Insgesamt Sitze geholt hat.
00:12:31: du gehst leer aus und die Listen abgeordnete In diesem Fall Claudia Roth von den Grünen Die kommt rein Und da sah man wie der Typ zusammenbrach und dann auch die Claudia Roth kurz angewampt hat.
00:12:42: Darf ich da einen Spießend entschuldigt?
00:12:44: Aber ich hab den Typ total verstanden.
00:12:46: Ich meine, was ist denn das?
00:12:48: Die Skepsis der Menschen an der Politik als Vertretung wächst durch sowas.
00:12:53: Ja.
00:12:53: Radikal!
00:12:54: Und der Schlüssel ist ja vertrauen und ich glaube dieses Satansigrad angedeutet dieses wirklich mit den Menschen reden und zuhören.
00:13:00: Ich glaub dass eine Kompetenz die uns auch in der Wirtschaft teilweise abhandgekommen ist Jetzt gucke ich eher aus der Wirtschaftsbrille drauf, aber man kann ja voneinander lernen.
00:13:10: Das war damals, genau, ich war lange bei REWE Managerin und mir war immer wichtig dass wir auf die Fläche gehen also in die Supermärkte.
00:13:18: Wir saßen in den Zentralen so und das war mir wichtig nicht nur ich sondern mein ganzes Team regelmäßig um einmal ein Signal zu senden oder auch zu verstehen wie ist denn die Aufgabe?
00:13:28: an der Fläche, weil wir machen ja die Lösung für eben die Mitarbeiterinnen in den Supermärkten.
00:13:34: Und ich finde das ist wichtig, regelmäßig rauskommen mit den Menschen sprechen und wirklich auch mal die Arbeit machen.
00:13:39: also dann vielleicht wirklich ab und zu wie ist denn die Arbeit eines Dachdeckers oder wie auch immer?
00:13:45: Mir ist schon klar, dass es ein zeitliches Thema ist aber vielleicht ist das sinnvoll um bessere Entscheidungen zu treffen.
00:13:51: Gerade die Sozialdemokratie interessanterweise war immer gesegelt mit Leuten die Instinktiv der direkten Draht zu den Leuten gefunden haben.
00:13:59: Also der Idealkanzler für mich, Gerhard Umelmal eine Pulle Bier Schröder aber auch Kurt Beck in Rheinland-Pfeils lange Klaus Woeverreit hier in Berlin natürlich eher Street Fighter und ich beschreibe mein Buch.
00:14:14: ja wie ich da ankomme in Pullach Ich lebe im Süden von München Und da wird der Mai-Baumer richtet ein großes Ding in jedem Ort, in Bayern.
00:14:21: Und der ganze Ort kommt zusammen die Trachtengruppen mehr, die Blaskapellen und obentritt unsere Bürgermeister eine Grüne ans Mikrofon Und sagt, ich freue mich so über unsere fashion Madeln und kräftigen Burschen.
00:14:35: Ich dachte mir fein die Ohren ab.
00:14:36: eine Grüne ja, die die binäre Geschlechterordnung zementiert.
00:14:41: Unsere
00:14:41: Fashion
00:14:42: Madeln & Kräftigen Bürsen!
00:14:43: Und da habe ich gesagt komm die kriegt sofort beim nächsten Mal meine Stimme?
00:14:46: natürlich ne Frau die als grüner antritt und so redet, ob sie in den CSU-Zaubertrag gefallen ist.
00:14:52: Aber das sagt die mir so viel über direkte Demokratie
00:14:55: auch als
00:14:56: Grüne in Pullach im Süden.
00:14:57: wenn du gewinnen willst da musst du so ein bisschen natürlich nah bei die Leute sein.
00:15:01: Und wenn wir davon mehr hätten, die wären stück weiter.
00:15:05: Frau Wanker Sie blicken ja jetzt mit etwas Distanz auf dem Politbetrieb wo sie selber teil waren.
00:15:10: Wie blicken sie heute darauf?
00:15:12: Waren die Politiker damals so viel besser wie wir sie heute immerhin Talkschluss erklären oder war es eigentlich wie immer?
00:15:19: Ich weiß nicht, ob man das pochal so sagen kann.
00:15:22: Da hätte ich Probleme!
00:15:23: Es gab tolle Typen die gabs vor Jahren und gibt es wahrscheinlich jetzt auch... Du
00:15:28: weißt den jetzt so ganz gut eigentlich.
00:15:31: Sag' ich jetzt hin nicht?
00:15:34: Also ich würde's nicht so pauschalieren.
00:15:36: aber dadurch dass diese Kurzkarrieren sind versteht sich der Trend, dass ist halt abgehoben ist, dass es nicht so ankommt.
00:15:44: und dann noch solche formalen Dinge wie die letzte Reform.
00:15:47: also ich glaube Das ist auch ein Grund dafür, dass die Menschen zum Teil so wählen wie sie eigentlich nicht wählen sollen.
00:15:54: Nach öffentlicher Meinung weil sie mal was anderes wollen und weil sie auch Politiker wollen den Kontakt zu ihnen, ihre Umwelt haben, nicht arrogant sind.
00:16:04: Nicht meinen Sie wissen alles besser und belehren sondern auch Zuhören.
00:16:08: Sie haben ja heute eine andere These mitgebracht in die Runde als der Prototyp des Politiker.
00:16:13: Ich freue mich sehr auf Ihre These.
00:16:14: ich habe es heute Morgen gelesen hab gedacht das wird spannend die zu debattieren.
00:16:17: Wir haben ja im Herbst in Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommernwahlen.
00:16:21: Jetzt gibt es Umfragen, Prognosen und die irritieren total viele.
00:16:27: Also zum Beispiel in Sachseneinhalt.
00:16:28: Die SPD schrampt jetzt so ein bisschen über der fünf Prozentgrenze.
00:16:32: Die Grünen werden immer weniger... AfD geht in Richtung vierzig Prozent.
00:16:38: Und da ist natürlich wieder mal Problemfall Ost, also stürzt sich die Medien alle darauf und versuchen zu analysieren, zu setzieren und dann so ein Erklärungsmuster zu finden.
00:16:46: und ein gängiges Erklärungsmuster ist, die da drüben sind Diktatur geschädigt haben keine Ahnung von Demokratie müssen erst Demokratie lernen.
00:16:56: Ich finde das Gegenteil ist der Fall.
00:16:58: wenn man solange gelebt hat und sich Demokratie gewünscht hat wie das im Fernsehen ist Diskussion heftig dann will man die Demokratie auch wirklich.
00:17:06: Und die Demokraties hat Regeln und im Moment sind wir dabei, Regeln die Jahrzehnte galten – wer wird Landtagspräsident oder anderes zu ändern?
00:17:15: Aber nicht weil man auch mal was aktualisieren muss sondern weil man dem politischen Kontrahenten die AfD ausschalten will ihn wirklich zugestehende parlamentarische Rechte nimmt und das verstehen die Leute.
00:17:26: Das ärgert die Leute Und bezüglich Wahlen haben wir uns schon eben unterhalten.
00:17:32: Oder auch das Thema Meinungsfreiheit ist ja essentiell für eine Demokratie, natürlich haben wir Meinungs Freiheit aber wenn man die Umfragen sieht bei Alensbach immer mehr Menschen glauben nicht dass sie sich frei äußern können.
00:17:44: dann haben wir Meldestellen Dann haben wir Staatsanwalt Haben Sie ja auch schon gespürt Wenn man was sagt was nicht ganz korrekt erscheint und Das is ein Punkt.
00:17:55: also diese Tendenz zur Gleichschalter Reihe Gleichförmlichkeit der öffentlichen Meinung, da sind wir im Osten sensibilisiert.
00:18:04: Also zwischen den Zeilen lesen das haben wir gelernt Das war jetzt nicht Diktatur-Schädigung sondern einfach durch die Sozialisation und wir wollen richtige Meinungsfreiheit Wir wollen nicht diffamiert werden als Nazi oder sonst etwas weil jemand auf D wählt.
00:18:17: Und das sind Dinge die totalen Frust erzeugen.
00:18:20: und ich glaube gerade wenn man so eine Sozialisation hat ist man ein bisschen hellhöriger bei den ersten Anzeichen weil wir das ja kannten und wissen wie das funktioniert.
00:18:29: Und deswegen denke ich, dass mit der persönlichen Diktaturerfahrung oder der familiären man eher reagiert wenn es antidemokratische Tendenzen gibt.
00:18:41: Deswegen meine ich eher das Gegenteil.
00:18:45: Werner Patzelt hat hier in einer der letzten Sendungen gesagt die DDR ist das Frühwarnsystem der Demokratie.
00:18:50: nicht die DDR sondern Ostdeutschland.
00:18:51: also auch durch die DDR Erfahrung gelernt ist ein Frühwarrensystem.
00:18:56: Würden Sie denn sagen, Jan-Josef Liefers hat ja letztens im Podcast bei Pornzheimer auch gesagt gehabt er sieht schon Züge.
00:19:02: Der DDR in dem Land wie wir jetzt gerade leben sehen sie auch Zügle?
00:19:06: Also mein ängster Freund hat öfters schon vor Jahren gesagt das ist ja wie in der DDR.
00:19:11: Das jedes Mal Wutanfälle gekriegt.
00:19:14: Ja jetzt das Gesamtdeutschland
00:19:15: und die
00:19:16: Bundesrepublik.
00:19:16: Und da ich immer Wutanfälle kriegte und habe gesagt überhaupt keinen Vergleich kannst du eine Meinung äußern kommst nicht nach Bautzen wirst nicht von der Stasi beobachtet.
00:19:25: mittlerweile denke ich, dass doch die Dinge sind zwar anders.
00:19:30: Also wenn man eine Meinung hat, die nicht passt, weil man eine Haltung hat, wie anders ist als das übliche dann wird man diffamiert oder man wird sozial in die Ecke gestellt oder im Beruf.
00:19:43: Das hat nichts mit den Verhältnissen der DDR zu tun aber es von der Tendenz auch einer Ausgrenzung.
00:19:49: und ich glaube eine Ausgrenzung in einer Gesellschaft – das ist immer was für Diktaturen!
00:19:53: Das hat nix mit Demokratie zu tun.
00:19:55: Und deswegen funktioniert das nicht und geht es nicht.
00:19:57: Und man kann nicht Dreiundzwanzig oder jetzt in Sachsen an halb vierzig Prozent eventuell ausgrenzen, das klappt nicht.
00:20:05: Also gegen die These finde ich da bin ich ganz bei ihnen mit der... Die sind da drüben so Diktatur geschädigt, spricht ja schon mal der Zeitraum.
00:20:13: also wann ist die Mauer gefallen?
00:20:15: aus dem neun achtzig?
00:20:16: Das heißt jetzt haben wir sechsunddreißig Jahre Demokratie Erfahrung gemacht.
00:20:19: wie lange hat die Mäuer gestanden?
00:20:20: Vierzig
00:20:20: Jahre!
00:20:21: Also
00:20:22: wenn man jetzt ganze DDR-Zeit rechnet
00:20:24: etwa gleich
00:20:25: auf.
00:20:26: Das
00:20:27: spricht schon mal dagegen, dass jetzt die DDR-Zeit so übermächtig gewesen ist, dass da im Drüben im Osten also gar keiner weiß wie man richtig wählt.
00:20:38: Ein Gegenteil!
00:20:39: Ja und ich glaube auch gerade im Ungarn mit der AfD... Also ich weiß dann noch wie das anfing.
00:20:44: Die soll man aus dem Talkschluss raushalten, gar nicht mit denen reden.
00:20:49: Das hält ja bis heute an.
00:20:51: Der Versuch sich einig der Auseinandersetzung zu entziehen Erst in der Hoffnung, das Problem erledigt sich dann von selbst.
00:20:59: Gar nicht überreden so!
00:21:01: Oder jetzt wir dürfen die nicht größer machen, so geht es ja immer.
00:21:05: Also ihnen keine Plattform bieten.
00:21:07: Für mich steckt da eine ganz große Denkfauleheit und auch Argumentationsfaulheit hinter.
00:21:14: Und ich glaube dafür gibt's bürcherweise auch im Osten ein Gefühl.
00:21:18: also wenn dann schon politischer Kampf... Dann wollen wir uns jetzt auch mal sehen.
00:21:23: Und ganz viele entziehen sich dem ja bis heute.
00:21:25: Ich bin da längstens mal gespannt, also ich war jetzt gerade in Sachsen-Anhalt... Also alle Fiebern, die hat er jetzt für Herrn Siegmund.
00:21:31: Ja
00:21:32: nicht alle aber!
00:21:33: Aber es ist schon so ein Grundgefühl.
00:21:35: Jetzt wollen wir uns das mal zeigen?
00:21:36: Ich bin ja auch im Prinzip dafür.
00:21:37: Also jetzt sollen die AfD mal zeigen was sie draufhatten.
00:21:39: Also meine Daumen gedrückt werden Sie nur.
00:21:43: Nur wie gehen die dann mit ihren politischen Gegnern um?
00:21:46: Das wird auch ganz interessant.
00:21:47: Das wird glaube
00:21:48: ich ganz schlimm.
00:21:49: Also wenn Sie ja sagen, gerade in der DDR gibt es so ein Gefühl also auch eine Aversion andere Mundtut machen.
00:21:57: Die lassen wir nicht zu Worte kommen.
00:22:01: Das setzt ja eine ganz große Selbstdisziplin voraus, wenn du die Mehrheit hast möglicherweise sogar die absolute Mehrheit dass er die wahre Disziplin dann über die Minderheit in dem Fall nicht einfach hinwegzugehen sondern den Leuten dann die nicht für dich gestimmt haben, die gegen dich waren auch das Gefühl zu geben, jedenfalls sie können sich selber artikulieren.
00:22:22: So und da bin ich mal gespannt ob die AfD die Größe aufbringt, dass alles dann einzuhalten was ihr im Augenblick von ihren Gegnern vornimmt.
00:22:30: Sie hat es ja einfach im Moment!
00:22:32: Im Augenblick ist
00:22:32: es ganz einfach genau.
00:22:33: Insofern bin ich ja auch dafür, dass jetzt mal an einem Punkt und nicht mal darüber sagen, Sachsen-Anhalt wieviel Millionen?
00:22:38: Eins
00:22:39: Komma acht oder so irgendwie... Also es ist
00:22:41: auch ökonomisch Überschaubares Experiment.
00:22:51: Wenn wir in die neunziger Jahre denken, da war ja die PDS hieß sie damals also die SED hatte gute Wahlergebnisse, dreißig Prozent und ähnliches bis sie das erste Mal dann eine Regierung kamen und dann haben Sie sich ein Stück entzaubert.
00:23:05: Natürlich darf das nicht zu einem großen Crash führen und bei der AfD ist eben nicht klar, was sind das für Leute?
00:23:10: Was würde es dann werden?
00:23:11: Aber das ist so dass man nicht mit einer Strategie die sie immer stärker gemacht hat jetzt sagen können Das machen wir weiter so.
00:23:18: Das ist völlig idiotisch zu gehen.
00:23:21: Da fragen wir einmal, Laura Bohrmann die Frage jetzt also sollte die AfD jetzt einfach mal regieren und zeigen was sie kann?
00:23:27: Ich
00:23:27: bin ja
00:23:27: auch bei ihren Fleischrädern.
00:23:29: Ja ich würde
00:23:29: nochmal einen Schutz zurücknehmen.
00:23:30: Wir beiden sind ja tatsächlich... wir gucken aus einer anderen Perspektive noch mal darauf weil wir sind ja nach der Wiedervereinigung geboren.
00:23:36: Und
00:23:38: benähtigenswert jung!
00:23:40: Tatsächlich für mich war das nie ein großes Thema.
00:23:42: Also irgendwie, ich hab da nie unterschieden... Ich kannte nur irgendwie das eine Deutschland!
00:23:47: Für mich war es so.
00:23:48: Ich habe dann irgendwann verstanden okay in den Nachrichten wird dann unterschiedend, irgendwie wirtschaftliche Entwicklung wie ist es im Osten?
00:23:54: Wie ist es am Westen?
00:23:55: und irgendwo hat man dann immer differenziert und ich habe mir gedacht warum eigentlich?
00:23:57: also für mich hat das irgendwie keinen Unterschied gemacht auch nicht wenn ich mit Menschen gesprochen habe.
00:24:01: Und trotzdem ich war jetzt vor ein paar Wochen auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum.
00:24:05: und dass das war schon spannend weil Ich hatte das selten, dass ich danach mit so einer Energie und Optimismus weggefahren bin.
00:24:15: Ich hatte da tolle Gespräche.
00:24:17: Da waren viele Unternehmer, Politiker
00:24:18: usw.,
00:24:19: mehr zwar auch in Barzaro.
00:24:22: Und es war einfach so.
00:24:25: mein Gefühl, dieses Aufschwung, die Leute wollen was verändern, sie wollen etwas machen ... Das fand ich schön!
00:24:33: Ich hab schon gemerkt, dass sich Menschen trotzdem abgehängt fühlen.
00:24:38: Wenn man da mal mehr ins Gespräch geht, und was ich schon glaube auch bei jungen Menschen irgendwie scheinbar ... Das wird ja weitergegeben, scheinba.
00:24:47: Auch von den Eltern.
00:24:48: die haben vielleicht mitbekommen.
00:24:49: also ein guter Freund von mir der ist dort auch groß geworden und damals als dann im Mauerfall waren die Eltern den Job verloren alle haben ja erst einmal damals den Job verloren.
00:24:59: sondern er sagt oder viele zumindest und er sagt natürlich mach das was mit dir das prägt dich auch und gleichzeitig auch nochmal neulich mit jemandem denn Ostdeutschland lebt, der sagte ganz ehrlich Laura am Ende das interessiert mich eigentlich nicht.
00:25:12: Wir haben doch ähnliche Herausforderungen.
00:25:14: ich habe auch Schwierigkeiten eine Wohnung zu finden.
00:25:16: jetzt bin ich wieder bei dem Thema für diese Themen die vereinen uns doch und eigentlich meiner Meinung nach das können wir uns noch gar nicht erlauben.
00:25:21: wir müssen doch jetzt zusammenhalten.
00:25:22: wir haben so viele Herausforderung in Zukunft und das ist immer wieder das Thema lass uns jetzt zusammen halten und die Probleme lösen die.
00:25:30: wir haben
00:25:32: Völlige Zustimmung.
00:25:33: Wobei, ich hatte nicht gedacht dass das so stark bei den jungen Leuten die Sozialisation aber wir sind alle von unserem Elternhaus geprägt.
00:25:40: auch wenn wir erstmal rausgehen und denken wir machen alles anders merkt man dann wie stark mein geprägtes und das ist eben bei den familiären Behetten
00:25:45: ein bisschen auf dem vertriebenen Tag da sind sie ja auch vertrieben in der siebten generativen.
00:25:50: Das gibt es auch beim Osten auch.
00:25:52: das heißt da sind schon die Enkel jetzt sozusagen Ganz wie sozusagen Bürger zweiter Klasse, weil unsere Großeltern ja ihren Job verloren haben.
00:26:02: Das hat natürlich ein bisschen was Komisches und ihr habt das Gefühl... Das kippt jetzt auch um!
00:26:05: Also Björn Höcke war jetzt bei Roger Köppl im Podcast hinten raus, sagt er dann also der wahre Deutsche sei der Ostdeutsche?
00:26:13: Weil die im Westen ja, dass seien alles welcher gesagt amerikanisierte Deutsche oder so.
00:26:19: Also letztlich umerzogen kann ich nicht ernst zu nehmen als
00:26:22: Amerikaner.
00:26:24: So, und da würde ich mal sagen.
00:26:26: Da bekommt es jetzt auch... Ja aber ich
00:26:31: würde schon sagen also bei mir zum Beispiel war das ja familiär meine Oma
00:26:34: ist aus dem Geflohn.
00:26:35: Das heißt ich hatte ja einen viel größeren Bezug und ich fand schon immer meine Mutter hat dann von ihren schrecklichen Sommerferien in der DDR immer erzählt wenn meine Omas rüber mussten zu den Verwandten.
00:26:45: Und irgendwie war ich schon immer glaube ich dankbar als andere dass ich so in Freiheit aufwachsen wurde weil mein Oma mir immer erzählt hat geblendet was Schlimmes ist wenn man unfrei ist.
00:26:54: Ich bin schon der Meinung, dass es eigentlich wichtig ist, das auch weiterzugeben.
00:26:57: Weil ich glaube schon, dass wir in unserer Generation viel zu wenig darüber gelernt haben... ...ich meine, es ist wichtig, dass der Holocaust so auch vorkommt.
00:27:04: Aber in der Schule geht es
00:27:06: nie um die DDR!
00:27:09: Eine Woche im Geschichte.
00:27:10: Und zwar recht gefühlt, zwei!
00:27:11: Ja und da ist ja schon der Punkt verdriebenen Tag.
00:27:14: Da gebe ich an, bleib auf die Rechte in der Runde... Aber müsste man es vielleicht auch doch noch mehr weiter geben,
00:27:18: dass wir wieder
00:27:19: den Wert der Freiheit zu schätzen
00:27:21: sind?
00:27:21: Aber Nena das geht aber jetzt in die Anrichtung.
00:27:22: Wenn du da unterwegs bist in Magdeburg heißt es wie wollen's was früher so schön?
00:27:27: Wir wollen unser altes Leben zurück.
00:27:28: Und das alte Leben kann ja nur, damit ist gemeint die DDR.
00:27:31: und da frage ich mich immer was genau wollt ihr zurück haben?
00:27:33: Wollt ihr den Trabi zurückhaben oder die Dächer durch die es durchregnet?
00:27:37: Was wollt ihr abzurechnen?
00:27:39: Ja
00:27:39: also das würde ich nicht als generelle Haltung akzeptieren.
00:27:42: Das kommt relativ oft.
00:27:44: Aber das sagen im Westen aber auch viele gerade.
00:27:48: Wie weit man jetzt zurückgeht, aber dass früher alles besser wird.
00:27:51: Die alte Sicherheit derartige Dinge das ist natürlich wunschweiten.
00:27:56: Und die Mauer will keiner zurück.
00:27:57: Also für mich ist neunundachtzig immer noch das größte Glück in meinem Leben, also wenn ich die Bilder sehe vom Mauerfall habe ich immer noch Tränen in den Augen.
00:28:04: es finde ich wunderbar und dann hat sich alles total verändert.
00:28:08: Das ist eine schwierige Situation nicht nur für Akademiker oder irgendwie solche Leute sondern für jede kleine Oma muss der alles total verändert werden und das zu bewältigen.
00:28:17: Das finde ich ist eine Sache, auf die kann man stolz
00:28:19: sein.".
00:28:20: Und da sollte man sich nicht so zurückdrucken...
00:28:23: Aber es sind schon manche Menschen, das stimmt schon, die sagen, es gab schon auch positive Aspekte an dieser Zeit.
00:28:29: Ich finde immer was ich interessant finde.
00:28:30: Ich setze mich ja auch sehr stark für Frauen in Führung ein Und da ist mir dann irgendwann auch mal so klar geworden, im Ost und spät ist das gar kein großes Thema.
00:28:39: Weil die Frauen sehr früh nach der Geburt der Kinder wieder arbeiten gegangen sind.
00:28:42: Da hat man mehr Frauenentführungspositionen.
00:28:46: Also DDR-Nostalgie?
00:28:48: Ja ja, also bin
00:28:49: ich auch nicht... Aber
00:28:50: überhaupt nicht!
00:28:51: Die Frauen sind arbeitengegangen.
00:28:53: Das bedeutet, dass man auch wenn man sich scheiden lassen wollte oder etwas eine größere Selbstständigkeit.
00:28:58: Hast du das über Heime für Kinder unter der Woche damit die Mütter arbeiten
00:29:01: können?
00:29:01: Ja, das war
00:29:01: ganz schlimm.
00:29:02: Ganz
00:29:02: schlimm
00:29:03: die ganze Woche abgeben oder auch die, die normal in die Krippe gegangen sind.
00:29:06: wir haben im Mitteldeutschland gelebt in Halle.
00:29:08: da standen sie vor um sechs vor der Kripe.
00:29:10: dann
00:29:10: kann er gut die Zug
00:29:11: nach Leuner und Buna und abends um sechs die Kinder wieder abholen.
00:29:14: das wollen wir auf keinen Fall nicht idealisieren.
00:29:18: aber die Frauen wurden gebraucht im Arbeitsprozess und deswegen und ich war mein für Gleichstellung Und in Führungsposition ist es so ähnlich, wie jetzt.
00:29:26: Es war für Frauen immer schwieriger.
00:29:28: Wobei ich habe neunundachtzig gedacht wenn die Mutter Kranfahrerin ist oder Anlagenfahre oder sowas dass sich das bei den Mädels also bei den Töchtern dann bemerkbar macht.
00:29:38: Das hat sich ganz schnell verändert in der anderen Richtung.
00:29:41: da hab ich war ich verblüfft
00:29:45: Jemand, der sich ja sehr damit auseinandersetzt wie wir auch Wirtschaftsfigure denken und auch im Personalwesen.
00:29:49: Generell bisher du Laura ich bin sehr gespannt auf deine These.
00:29:52: Du musst jetzt den Sprung schaffen von der Thematik.
00:29:54: Ja da bin ich gespannt mit der Shoppe.
00:29:57: Also meine These ist heute Deutschlands Wirtschaftskrise ist eine Führungskrise oder ein Führungsproblem?
00:30:02: denn wenn mir über KI Wettbewerbsfähigkeit und Fachkräftemangel sprechen dann vergessen wir aus meiner Sicht einen zentralen Hebel für wirtschaftlichen Erfolg und das ist gute Führung.
00:30:13: Laut Gallup, das ist ein renommiertes Forschungsinstitut sind nur rund zehn Prozent der deutschen Beschäftigten emotional hoch an ihr Unternehmen gebunden.
00:30:22: Also das sind die Menschen, die ihren Job mit Leidenschaft machen, die extra Meile gehen, die innovativ sind über den Tellerrand denken also die Menschen die wer ja jetzt so dringend braucht brauchen angesichts der Herausforderungen Die vor uns liegen.
00:30:33: Der Rest der Menschen macht ein großer Teil Dienst nach Vorschrift, ich will nicht damit sagen dass die alle keinen guten Job machen aber ich will damit sagen das es da noch viel mehr Potential gibt.
00:30:42: oder aber mehr als zehn Prozent haben innerlich gekündigt.
00:30:47: Und das kostet Deutschland jedes Jahr tatsächlich Milliarden an Produktivität und ich glaube wir dürfen nicht nur darauf hinkucken, was Deutschland noch leisten muss und machen muss – das ist auch wichtig!
00:30:57: Ich glaube wir müssen auch vielmehr dahin schauen, was wir eigentlich haben, das Potenzial.
00:31:00: also neunzig Prozent der Menschen die eben nicht mit voller Leidenschaft, mit Vom Engagement den Job machen.
00:31:06: und Gelab kommt zum Schluss dass das kein Einstellungsproblem der Menschen ist, sondern vor allem ein Führungsproblem.
00:31:14: Weil viele Menschen fühlen sich nicht gewertschätzt, nicht inspiriert und nicht gefördert.
00:31:18: Und ich glaube das hat auch damit zu tun wie wir Führung in Deutschland verstehen und dass wir uns zu selten fragen... Ich beschäftige mich sehr viel mit dem Thema Führungen.. Ist das eigentlich eine Person?
00:31:29: Das gilt für die Wirtschaft, für die Politik.
00:31:31: Ist es eine Person, die Menschen wirklich, die erstmal Menschen mag?
00:31:36: mit Menschen umgehen möchte, die das Potenzial in Menschen sehen kann.
00:31:39: Die Stärken sehen kann, Menschen inspirieren kann große Ziele zu haben, Vertrauen schaffen können was ja auch heute so wichtig ist.
00:31:45: So deswegen frag ich mich total oft und ich freue mich sehr darüber jetzt mit Ihnen und Euch zu sprechen.
00:31:50: Ich frage mich total, wo würden wir stehen?
00:31:53: Auch wirtschaftlich wenn wir genau hier ansetzen und nicht nur jeder Zehnte mit vollem Engagement und mit voller Leidenschaft den Job macht sondern vielleicht jeder Fünfte oder vielleicht jeder Dritte glaube da würden wir woanders stehen.
00:32:04: von daher Freu ich mich auf die Diskussion.
00:32:08: Was sich bei dieser Einstufung also besonders engagiert, diese zehn Prozent das sind die, die freiwillig mehr arbeiten, die sich eng verbunden fühlen Das ist sozusagen des Obdosegment.
00:32:17: und dann gibt es die ganz unten unter Zwischen, die gerne arbeiten gehen aber nun nicht so begeistert mehr machen.
00:32:23: Da finde ich müsste diese Gruppe stärker ausgeprägt sein.
00:32:27: Aber was ihre These anbetrifft dass wir Potenziale haben, die wir gar nicht nützen.
00:32:31: Also mein simples Beispiel ich habe mich sehr engagiert dafür das Studienabbrecher.
00:32:38: Nicht einfach bei null anfangen weil ich hab es erlebt Studenten die abbrechen aus sonst was für Gründen die dann das zu Hause gar nicht erzählen Misserfolg etc.
00:32:45: sondern dass man sagt okay der hat drei Semester Maschinenbau da kann er jetzt den entsprechenden Facharbeiter viel viel schneller machen oder anderes.
00:32:52: Das ist eine große Gruppe das sind in Aachentausende von Studierenden jedes Ja und deswegen glaube ich, das
00:32:59: ist der gute Lausche nur weil sie vielleicht den Studium abgebrochen haben.
00:33:02: Das kann sonst was für Gründe haben.
00:33:05: aber diese Ressourcen sind an vielen Stellen vorhanden und wir müssen auch überlegen wie ist das mit der Motivation für handwerkliche Berufe?
00:33:13: Da haben wir das merken alle wenn wir ein Handwerker brauchen und jetzt KI und alles.
00:33:17: die handwerglichen Berufen gewinnen an Bedeutung.
00:33:20: Wir haben aber nicht genügend.
00:33:21: Das ist auch eine Motivationsfrage und dann auch in den Firmen, dass das Wert geschätzt wird.
00:33:25: Dass das vor allen Dingen gefördert wird und nicht nur der akademische Überbau.
00:33:29: Ich glaube, man unterscheiden muss allerdings zwischen großen Unternehmen also DAX-Konzernen wesentlichen und Mittelstand.
00:33:34: Weil das Land noch einigermaßen funktioniert, ist mein Gefühl Licht am Mittelstand Also auch an Unternehmer geführten oder auch Familien geführte Unternehmen wo man so übrigens mit den Mitarbeiter nicht umgehen kann weil man sich näher ist.
00:33:49: Eine Bekannte von mir ist in einem deutschen DAX-Konzern beschäftigt, im mittleren Management.
00:33:54: also wenn ich so höher wie da Weihnachtsfeiern sind und dann einer nach dem anderen auftritt und sozusagen großen Führer lobt und alle klatschen.
00:34:02: Also meine was war das inspirierendste dieses Jahres?
00:34:06: Das war Jackie!
00:34:09: Das ist wie in Nordkorea.
00:34:11: Ich habe das sehr verhandelt.
00:34:11: Der
00:34:12: beste Programm, aber nicht vergessen bei den Konzernen...
00:34:14: Du siehst es auch wenn du auf LinkedIn gehst diesen ganzen KI-Glibber ja?
00:34:18: Den findest du da ja auch und immer sozusagen Lob für das Unternehmen und diesem überschwenklichen bisschen, das können wir auch sagen, dass dann eben die Nordkoreaner oder so.
00:34:29: die SED-Führung wird vom einfachen Volk gelobt.
00:34:33: Das ist grauenhaft.
00:34:34: Das macht auch was mit den Leuten, weil dieser Doppel sprecht.
00:34:37: Du weißt ja gleichzeitig du bist der erste, der rausfliegt wenn irgendein Restrukturierungsprogramm mal wieder angesetzt ist.
00:34:44: Das heißt das macht die Leute auch fertig.
00:34:46: Das ist noch aus Diktaturen!
00:34:47: Das ist das Schlimmste.
00:34:48: Du darfst die Wahrheit nicht aussprechen also auch die Brutalität des Systems dich benennen sondern im Gegenteil du musst das System dass dich im Zweifel noch frei setzt wie das so schön heißt loben.
00:34:58: und das funktioniert auf unteren Eben im Mittelstand so nicht.
00:35:02: Sonst, glaube ich, wären wir in ein Volk von Irren und
00:35:05: Psychopathen.".
00:35:08: Ja, ich spreche genau... Ich habe ja auch einen Buch zu dem Thema geschrieben, New Leadership.
00:35:12: Wir haben schon oft darüber debattiert.
00:35:14: Wir sind jetzt
00:35:15: so eins teilweise, ja!
00:35:17: Manchmal näher als wir glauben.
00:35:18: aber ja also ich glaube was mir noch mal wichtig ist zu sagen wenn wir uns das Führungsverhalten muss sich verändern weil sich die Welt so stark verändert muss ich auch das verändern.
00:35:29: Zwar darum wertschätzender zu sein, sich mit den Menschen zu beschäftigen.
00:35:33: Da haben wir auch ein paar Lehrende zur Politik mal wirklich zuzuhören.
00:35:35: was bewegt die Menschen denn eigentlich so?
00:35:37: Wo haben die Menschen Stärken?
00:35:38: Was ich ganz oft mitbekommen in einem Unternehmen ist viele Menschen das lernen wir auch in der Schule nicht wissen gar nicht was ihre Leidenschaft ist was ihre Stärkungen sind.
00:35:46: und soweit also das eine und das andere.
00:35:48: Nähner nehme ich mal vorweg Wertschätten zu sein auf der persönlichen Ebene und gleichzeitig knallhart zu challenging.
00:35:55: Also ich glaube schon, dass es um Leistung gehen muss sogar um Hochleistungen in Zukunft bei den Herausforderungen die wir haben so nicht glaubt.
00:36:01: diese Kombination ist heute hoch Wirksam wenn wir menschlich sind mit dem Menschen aber gleichzeitig Klar machen, hey du bist mir wichtig.
00:36:11: Ich sehe so viel Potenzial und das kannst Du noch heben.
00:36:14: Das hebst Du eben noch nicht.
00:36:15: Wenn
00:36:15: wir das einmal runterbrechen wollen und etwas Praktischer machen wollen ist Friedrich Merz denn für dich eine gute Führungspersönlichkeit?
00:36:21: Da kann man jetzt wahrscheinlich darüber streiten.
00:36:23: ich würde sagen er hat wahrscheinlich einige Eigenschaften die oder erfüllt einige Führungseigenschaften und andere wahrscheinlich nicht.
00:36:31: Das wäre meine Antwort für mich sehr diplomatisch.
00:36:34: Wir jetzt nicht direkt auf die Frage antworten, aber ich will nur sagen in der Politik ist es noch ein Ticken schwerer wenn man zum Beispiel einen Ministerium übernimmt bis jetzt im Brandenburg so da sind zwanzig Jahre lang nur SED, sondern SPD-Minister gewesen und das Haus ist entsprechend gesetzt.
00:36:50: Jetzt kommt da jemand von der CDU hat keinen einzigen Ring vielleicht zwei drei Leute mit Und es muss ihm gelingen?
00:36:57: Die Leute in diesem Ministerium so wertzuschätzen, dass sie Lust haben zu arbeiten.
00:37:01: Auch wenn der von der anderen Farbe ist und manchmal gelingt das und manchmal ist es so, dass nur die wenigen vertrauten und dann merkt man an den Ergebnissen, dass es nicht klappt.
00:37:09: also da ist Führung noch wieder mal schwieriger durch die Parteistruktur, also durch die Grundhaltung, die dahinter
00:37:16: steht.
00:37:16: Ja oder denn geht bei dem Robert Habeck Weg?
00:37:18: Als Robert Haveck das Wirtschaftsministerium ernanmen hat, sagen wir, hat vierhundert neue Leute eingestellt, er hat also gesagt...
00:37:23: Führer
00:37:24: glaube ich nicht, oder?
00:37:25: War ein Führ-Hundert?
00:37:26: Es waren viele!
00:37:26: Lass
00:37:27: es mal, ihr gibt doch hoffentlich jetzt einen.
00:37:28: Es war eine enorme Zahl.
00:37:30: Ich bin kein Fan von Fackenträgen!
00:37:32: Insgesamt in der Regierung, glaube ich, tausend und er hat denfalls deutlich am allermeisten.
00:37:36: also das heißt auch nicht dass die anderen gekündigt sind.
00:37:39: und was schön an Beamten ist, er bleibt ja da nur nix zu tun und wird bezahlt und dann hatte halt seine Leute in die Führungsposition gebracht.
00:37:46: Das ist für mich auch ne große Untug, das hat jetzt überhaupt Einzug gehalten schon bei der Ampelregierung auch bei der jetzigen Vielleicht noch eins allerdings, also das stinkt immer so gut.
00:37:56: Also mein Chef-Challenge und sozusagen Möglichkeiten entdecken wenn du studiert hast für die Verkäuferin an der Lidl-Ladenkasse.
00:38:08: Da ist nicht viel glaube ich.
00:38:10: Man kann nen netten kollegialen Umgangston pflegen.
00:38:14: auch die möchte nicht von ihrem Chef angeschissen werden oder dumme Sprüche hören.
00:38:18: nur Also sagen wir, das große Entwicklungsprogramm ist da nicht.
00:38:23: Ich
00:38:23: wette jetzt
00:38:24: könnte
00:38:25: es ja leider sein, dass er am Ende der Sendung ankommt.
00:38:27: Doch!
00:38:27: Wir machen uns noch mal... Das machen
00:38:29: wir auch mal.
00:38:30: Ich habe die Sendungen sehr geliebt.
00:38:31: Herzlichen
00:38:31: Dank an Johanna
00:38:32: Wanker-Janne Fleischauer und Laura Bornmann.
00:38:34: Es war die letzte Vor-der-Sommerpause.
00:38:36: Und dementsprechend ein großes Dankeschön an Sie, liebe Zuschauer.
00:38:39: Denn eigentlich sind wir erst einmal nur als Testphase gestartet letztes Jahr vor Weihnachten.
00:38:43: Dann waren die Resonanzen so überwältigend, dass wir weitermachen.
00:38:45: Und wir kommen auch wieder ab dem vierundzwanzigten Augusten wieder für sie da.
00:38:49: Ich werde Sie sehr vermissen diesen Sommer über das Verspreche.
00:38:52: Ihnen machen Sie es gut und bis zum vierzehnzehnten April, tschüss!
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