„Bevorzugung der Wohlverdiener“: Schlagabtausch zu Reichensteuer, Klimapolitik und Schröder
Shownotes
In der neuen Folge von „Meinungsfreiheit mit Nena Brockhaus“ prallen gegensätzliche politische und wirtschaftliche Positionen aufeinander. Gemeinsam mit Unternehmer Fritz Vahrenholt, NZZ-Vizechefredakteur Morten Freidel und Taz-Wirtschaftsjournalistin Ulrike Herrmann diskutiert Nena Brockhaus über die gescheiterte Entlastungsprämie, die Frage nach höheren Steuern für Reiche und die finanzielle Lage des Staates. Außerdem geht es um die deutsche Klimapolitik sowie um Putins Vorstoß, den Altkanzler Gerhard Schröder in die Ukraine-Friedensverhandlungen einzubinden.
„Meinungsfreiheit mit Nena Brockhaus“ – der Titel ist Programm: streitbare Thesen, klare Kante, aber immer auch mit Respekt. Das Konzept sieht vor, dass jeder Gast eine eigene These mit in die Sendung bringt und diese mit den anderen Gästen und der Moderation diskutiert. Neue Folgen gibt es immer montags bis mittwochs.
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Transkript anzeigen
00:00:22: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Meinungsfreiheit.
00:00:25: Ich habe sehr vermisst über das Wochenende und bin froh, dass wieder Montag ist und wir starten!
00:00:28: Das sind die Dauermeinungsteilungen im deutschen Fernsehen und meine Gäste heute sind Fritz Fahnholt, Unternehmerautor und einer der prominentesten Kritiker der deutschen Energie- und Wirtschaftspolitik.
00:00:36: Morton Freide, stellvertreter Chefredakteur NSZ Deutschland Und Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin bei der TATS, rennumierte Buchautoren und eine meiner liebsten Diskutanten.
00:00:45: Und mein Name ist Nina Brockhaus.
00:00:47: ich freue mich ihre Gastgeberinnen sein zu dürfen.
00:00:49: Jeder von uns hat ein politisches Thema mitgebracht, dass sie ihn bewegt schockiert, überrascht oder was er einfach mit ihnen liebe Zuschauer teilen möchte.
00:00:56: und heute starten wir mit der These von Ulrike Herrmann.
00:00:59: Ja also ich fand es sehr interessant was am Freitag im Bundesrat passiert ist und zwar ist es da so gewesen dass die Länder mit einer ganz großen Mehrheit die Entlastungsprämie abgelehnt haben, auf die sich die Koalition in der Regierung geeinigt hatte.
00:01:16: Und das Besondere, was interessant an diesem Vorgang war, dass auch vor allen Dingen die Unionsländer – also CDU oder CSU-regierten Länder – das komplett abgelehnten haben, obwohl ja der Kanzler bekanntlich Merz heißt und von der CDU kommt.
00:01:29: Worum ging es?
00:01:29: Das weiß vielleicht noch nicht jeder, obwohl das schon wochenlang debattiert wird.
00:01:33: Eigentlich war die Idee, dass man jedem Angestellten, der beim Unternehmen beschäftigt ist ... als Unternehmen tausend Euro zahlen kann, als Entlastungsprämie und dann hätten die Unternehmen das bei der Steuer anrechnen können.
00:01:46: Das hat aber bei den Unternehmens schon viel Kritik ausgelöst.
00:01:50: und das hat auch bei den Ländern viel Kritikaus gelöst weil das ganze Projekt hätte zwei Komma acht Milliarden gekostet davon wären zwei Drittel bei den Ländern und den Kommunen hängen geblieben wollten sie natürlich nicht.
00:02:02: Und außerdem, das war auch eine Kritik die von allen Wirtschaftsexperten kam.
00:02:07: Es wäre ja so gewesen dass nur Leute profitiert hätten, die tatsächlich irgendwo angestellt sind Die Selbstständigen, die Rentner, die Studenten, keiner hätte irgendeine Entlastung gesehen.
00:02:16: Kurz und gut das Ganze ist gescheitert.
00:02:17: Aber da zeigen sich aber zwei Dinge finde ich, die interessant sind Deswegen man sich damit befassen sollte.
00:02:23: Das Eine ist, dass sich wieder zeigt und es zum Wiederholten mal das März und sein Kanzleramt nicht führen können.
00:02:31: Die kriegen es noch nicht mal hin, die eigenen Länder auf ihre Seite zu bringen.
00:02:35: Und das andere ist...die Länder haben ja revoltiert weil sie sich diese Ausfälle, Steuerausfälle nicht leisten konnten.
00:02:41: Man muss ernst nehmen dass die Kassen leer sind, dass man keine Steuerentlastungen mehr machen kann.
00:02:47: und damit komme ich jetzt zu einem Riesenthema aber ich deute es mal an.
00:02:51: Man müsste eigentlich die Reichen in Deutschland stärker besteuern, die zahlen relativ zu ihrem Einkommen am wenigsten denn sonst bricht hier der Staat zusammen.
00:02:58: Es fehlt einfach Angeld!
00:03:01: So, das war eine lange Tee.
00:03:02: Ich hoffe es war nicht zu lang.
00:03:04: Also ich störe mich ein bisschen daran dass man jetzt wieder den Schwarzen Peter den Reichen zuschiebt.
00:03:10: Dabei vergisst glaube ich Frau Hermann.
00:03:13: die Reichen sind die Unternehmer in Deutschland.
00:03:15: Das sind neunneinzig Prozent der Unternehmen.
00:03:17: Das sind sechszig Prozent unserer Arbeitsplätze ist im mittelständischen Unternehmen und die haben heute schon einen Abgabensatz von achtundvierzig Komma acht Prozent Und stehen im Wettbewerb natürlich nicht nur in Deutschland, sondern vor allen Dingen mit europäischen und außereuropäischen Unternehmen.
00:03:34: Und klar ist – das wissen wir aus der Vergleich – dass Länder mit hoher Steuerung für die Unternehmen zu einer niedrigen Investitionsquote führen.
00:03:44: Wenn Sie das durchdenken, dann heißt es am Ende, die Unternehmen, das wird einen gegenteiligen Effekt haben.
00:03:50: Die Unternehmen investieren weniger, es wird weniger Arbeitsplätze geben, es werden weniger Steuern aufkommen.
00:03:54: Das Ziel sein, wir müssen schon sehr unterscheiden zwischen demjenigen der auf einer Yacht sozusagen seine Erbe verprasst und denjenigen die in Deutschland Arbeitsplätze durch Investitionen schaffen.
00:04:08: Da
00:04:11: werde ich jetzt einen super Unternehmer zitieren oder einen super Spekulanten nämlich Warren Buffett in den USA.
00:04:17: Der hat immer gesagt dass die Reichen mehr Steuern zahlen sollen.
00:04:20: das hat er natürlich für die USA gemeint aber auch ganz generell denn sein Kernargument war immer und das stimmt Unternehmen investieren nicht abhängig davon, wie viel Steuern sie zahlen.
00:04:31: Sondern sie investieren abhängiger davon, ob Sie einen Gewinn erwarten können.
00:04:35: und wenn man aber ein Staat hat der nicht mehr genug Geld hat auch nicht mehr genügend Geld ausgeben kann dann fehlt eben die Nachfrage.
00:04:42: Und jetzt zu Ihren Thesen, dass hier die Unternehmer wahnsinnig belastet wären.
00:04:49: Auch da zitiere ich einfach das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung und die sagen, dass die Reichen abhängig von ihrem Einkommen weniger Steuern zahlen als die Mittelschicht.
00:05:00: Das kann nicht sein oder wir können es ja mal ganz pragmatisch machen.
00:05:04: in diesem Jahr wird der das Bundesverfassungsgericht einmal mehr nämlich zum dritten Mal sagen, gemäß ist, weil die Milliardäre wenn sie es richtig anstellen gar keine Abschaftsteuer zahlen sondern nur die Mittelschicht.
00:05:18: Da könnte man ja jetzt mal eine Abschaftsteuer machen, die so gestaltet ist, dass auch die Milliardäre Abschaftssteuer zahlen.
00:05:24: Und da würde man schon eine ganze Menge... Fangen
00:05:27: wir einmal Mortenfreide in die Runde und hier liegt eigentlich ne ganz große Kernfrage zugrunde haben wir ein Einnahmeproblem?
00:05:34: weil?
00:05:34: dann müssten wir natürlich schon schauen wie wir mehr Steuern einnehmen?
00:05:37: Ja danke für die Stellverlage!
00:05:38: Wir haben natürlich keinen Einnahmenproblem aus meiner Sicht.
00:05:41: ich würde sagen auch das Signal, dass die Bundesregierung damit aussendet wenn sie es so machen sollte wie Sie jetzt vorschlagen.
00:05:48: Man hat sich mit den alten Mehrheiten im Bundestag erst mal ein Sondervermögen genehmigt von fünfhundert Milliarden Euro.
00:05:53: Laut.
00:05:54: Sie haben gerade das DIW-Stil zitiert, dann erlaube ich mir das IW Köln zu zitieren und das hat nämlich gerade nochmal ausgerechnet dass die Steuer- und Abgabenquote mit forty zwei Prozent vom Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zu den anderen OLCD Ländern fast an der Spitze steht sehr hoch liegt.
00:06:08: Der Steuerkall in Deutschland ist sehr hoch also die Differenz zwischen dem was einen Arbeitgeber zahlt und was beim Arbeitnehmer ankommt.
00:06:14: Das heißt die Abgabenlast ist schon enorm.
00:06:16: Und in dieser Situation, diejenigen höher zu besteuern.
00:06:22: Die das...die Innovationen im Land fördern.
00:06:25: Die hier Arbeitsplätze schaffen.
00:06:26: Die wie Herr Fahrenhold richtig gesagt hat im Wettbewerb mit Ländern in Europa oder Amerika stehen und die dort jederzeit hingehen können um dort ihre Unternehmen zu gründen da bin ich mir nicht sicher ob dass der richtige Weg ist zumal in Deutschland die Grundbedingungen fürs investieren ohnehin nicht mehr so gut sind.
00:06:43: Wir haben unglaublich hohe Energie, wir haben eine marode Infrastruktur.
00:06:47: Unser Bildungssystem ist nicht mehr das was es einstmals war wenn man hier Kinder großziehen will und auch nicht mal so doll.
00:06:53: Ich hielt das für ein fatales Signal.
00:06:54: Ja, aber da kommen Sie ja jetzt gerade mit Ausgaben nicht?
00:06:57: Also sie wollen besseres Bildungssystems, sie wollen eine bessere Infrastruktur und gleichzeitig wollen Sie aber weniger steuern – das funktioniert nicht!
00:07:05: Wenn man mehr Leistung haben will dann muss man auch mehr Steuern zahlen.
00:07:08: Und was Sie ja sehr richtig beschrieben haben ist dass die Mittelschicht,
00:07:11: d.h.,
00:07:12: die Angestellten….
00:07:12: Das ist ja das, was Sie zitiert haben.
00:07:14: den Steuerkeil beim Arbeitnehmer der ist hoch sage ich ja ….
00:07:17: Die Mittelsschicht ist stark belastet wenn nicht so stark belasted sind die Reichen.
00:07:22: Wie gesagt, man könnte ja mal bei der Erbschaftssteuer anfangen die richtig zu gestalten so dass sie verfassungskonform ist.
00:07:27: Da würde man schon ein bisschen einnehmen.
00:07:30: Aber man kann nicht alles wollen.
00:07:31: Man kann nicht die Steuern senken und gleichzeitig mehr Bildung wollen, was nämlich die Gefahr ist.
00:07:35: Und seh schon kommen!
00:07:37: Es fehlen wirklich Milliarden bis zum Jahr- und Dreißig-Fehlen ungefähr achtundachzig Milliarden jetzt im Haushalt.
00:07:42: Man wird am Ende die Mehrwertsteuer erhöhen und dann zahlen wieder vor allem die Armen oder die Mittelschicht, weil sie ja relativ zu ihrem Einkommen am wenigsten sparen, also am meisten einkaufen... So das geht so
00:07:52: nicht.
00:07:53: Aber zunächst muss man noch die Ausgabe überprüfen.
00:07:54: Wir haben einen überbordenden Sozialaushalt.
00:07:59: Wir zahlen CO-Zweisteuern, Bistelle zahlen hunderte von Milliarden für den Netzausbau.
00:08:05: Die Politik hat Ausgabenprogramme erzeugt die sie kassieren müsste.
00:08:09: dann haben wir auch kein Ausgangproblem mehr und auch kein Einnahmenproblem.
00:08:13: Herr Fahneult Sie waren ja lange für die SPD auch in der Politik tätig, SPD Politiker.
00:08:18: Warum hat die SPD da so den Anschluss verloren an ihr eigenes Klientel?
00:08:23: Weil die
00:08:24: SPD in der Zusammensetzung nicht mehr diejenige ist, die wir vor zwanzig Jahren kennengelernt haben oder vor dreißig Jahren als Helmut Schmidt und anderen sozusagen die SPD repräsentiert haben.
00:08:33: Wir haben eine andere Funktionärschicht, die den Kontakt zur Arbeit in der Bevölkerung verloren hat und vor allen Dingen den Kontakt zu Unternehmenswelt verloren hat.
00:08:41: Und deswegen haben wir die Politik, die am Ende als eine softe sozialistische Politik zu kennen.
00:08:49: Das ist für eine
00:08:49: sozialistischen
00:08:50: Politik?
00:08:51: Deswegen wenden sich die Leute ab!
00:08:52: Die werden sie nicht mehr, fühlen sich da auch nicht mehr vertreten.
00:08:56: Also ich weiß jetzt nicht von welcher sozialistischen Politik Sie reden oder anders, sondern es ist doch genau das Gegenteil der Fall.
00:09:03: Es wird eigentlich immer bei den Arbeitnehmern gespart und die Reichen werden entlastet.
00:09:07: Nur noch ein Beispiel bis zum Jahr zwölfundneunundzwanzig hat hier die jetzige Koalition schon Steuerentlastungen für die Unternehmer und für die Reiche beschlossen, die summiert auf Achtundvierzig Milliarden kommen.
00:09:16: Und unten kommt aber nichts an!
00:09:18: Das ist doch keine Sozialismus was wir hier haben, sondern das ist eine einseitige Bevorzugung der Wohl-Tätigen, also nicht der Wohltätigen Sondern der Wollverdiener.
00:09:26: Also ich meine Tankrabatt ist das letzte beste Beispiel, wie das immer läuft.
00:09:29: Das ist ja das Prinzip Gießkanne und man bekommt wenn die Unternehmer das weit erreichen würden oder die Ölkonzerne dann würde natürlich wieder die profitieren, die größten Autos haben und am meisten oder am längsten pendeln und das sind wieder vor allen Dingen die Wohlhabenden.
00:09:43: Und es ist doch Quatsch dass man immer mit der Gießkanne rumläuft mit dem Ergebnis, dass vor allem die Wohllabenden profitieren.
00:09:51: Nein, aber das kann man genau sehen.
00:09:53: Reden
00:09:53: über Unternehmer die ihr Vermögen in ihrem Unternehmen stecken haben.
00:09:57: Sie müssen doch nicht irgendwelchen ... Aber komm wieder!
00:10:00: Das
00:10:01: ist ein Unternehmen, die haben Maschinen gekauft und eine Fabrikhalle.
00:10:05: Da steckt das Vermögend, da wollen sie ran.
00:10:07: Damit zerstören wir trotzdem nicht in der Runde.
00:10:09: Wir sind ja da, um miteinander zu sprechen.
00:10:11: Aber eine Frage kurz ab wann ist man denn reich?
00:10:14: Damit wir so einen Common Ground haben?
00:10:16: vielleicht fangen Sie an Herr Fahneuth.
00:10:17: was würden sie sagen?
00:10:18: ab welcher Summe oder welche Gehalt.
00:10:19: Das können Sie
00:10:20: mit einer Zahl gar nicht festlegen.
00:10:21: wenn ich ein Vermögen habe von drei Millionen was in einer Fabrik alle steckt bin ich dann reich?
00:10:27: es geht doch darum was sich sozusagen persönlich zum zur eigenen Konsumtionsverfügung haben.
00:10:32: Und das unterscheidet... Das kann man nicht pauschal festlegen!
00:10:36: Worden ab, wann ist man reich?
00:10:37: Was würdest du sagen?
00:10:38: Ich würde
00:10:38: mich da auch nicht auf eine Summe einlassen.
00:10:40: ich würde sagen, dass hängt in der Tat davon ab, wo es das Vermögen gebunden.
00:10:44: und hat man das so freie Verfügung nachdem er schon alle Steuerabgaben gezahlt hat und kann man das konsumieren?
00:10:50: oder steckt das sozusagen gebundene Unternehmen und das als zusätzliche Investitionen in die Zukunft des Unternehmens?
00:10:56: gibt's ja Menschen, die kein Unternehmen haben und die Geld haben?
00:10:59: Ja sicher, also ich würde sagen Deutschland ist ein relativ wohlhabendes Land aber wir haben uns.
00:11:04: das ist glaube ich das Problem.
00:11:05: Wir haben einen Sozialstaat leisten wir uns mittlerweile und auch ein Rentensystem das angesichts der... kommenden künftigen Überalterung der Gesellschaft und jetzt schon sich abzeichnen in Überalterungen so nicht mehr funktionieren kann.
00:11:17: Und dann sozusagen noch weiter die Abgabenlast an der Stelle zu erhöhen, wo noch Innovationen geschaffen werden das hielt ich für ein Problem.
00:11:24: Ich bin mir auch nicht ganz sicher ob die Reichen jetzt so wenig zahlen.
00:11:27: also wenn sie sich das Einkommenssteueraufkommen angucken.
00:11:30: Dann zahlen die zehn Prozent derjenigen zu ihr meisten Einkommen sind.
00:11:35: Das ist natürlich schon... Also da gibt es ja schon eine ganz klare Lastenverteilung Deutschland tragen.
00:11:44: Aber jetzt kann man dazu viel sagen, also das ist immer sehr schön diese Einkommenssteuer zu holen mit den zehn Prozent die dann fünfzig Prozent zahlen.
00:11:54: aber man muss ja jetzt mal sagen in Deutschland gibt es nicht nur die Einkommensteuer sondern es gibt beispielsweise auch die Mehrwertsteuer Es gibt die Sozialabgaben.
00:12:01: Das muss man alles berücksichtigen weil die Sozial-Abgaben zum Teil wie Steuern wirken.
00:12:05: Also ich nehme jetzt nur die gesetzliche Krankenkasse.
00:12:07: da sind Unternehmer gar nicht drin.
00:12:09: Das haben
00:12:10: die keine Arbeitgeberanteil?
00:12:12: Ja, ich zahle
00:12:14: das für meine Mitarbeiter.
00:12:15: Und wissen Sie was der Arbeitgebeanteil gehört zum Brutto-Lohn?
00:12:19: Das ist faktischen Lohnbestandteil!
00:12:21: So, sie haben ja Volkswirtschaftslehre glaube ich studiert.
00:12:23: also das wissen Sie doch... Ach ja richtig deswegen dieser Irrtum.
00:12:28: Also genau das war Herr Freindl der Vollwut.
00:12:33: Wie auch immer, also die Arbeitgeberanteile sind auch Teil des Lohns.
00:12:37: Das heißt im Faktisch zahlen das auch die Arbeitnehmer weil es ja so ist dass wenn der Arbeitgebers schon viel für die Rentenkasse ausgibt für den Arbeitnehmer dann die Löhne nicht mehr so hoch sind wie jetzt.
00:12:49: wäre ich aber schon ein bisschen jedenfalls wenn man alles zusammenrechnet.
00:12:54: Dann ist es halt so was stimmt nicht?
00:12:58: Der Brutto-Lohn, da ist die Krankenversicherung mitbezahlt zur Hälfte vom Arbeiten.
00:13:02: Ja natürlich!
00:13:02: Dafür
00:13:02: aber zusätzlich noch die Hälften an den Karknissen.
00:13:05: Natürlich
00:13:05: und im Volkswirtschaftlich gesehen ist der Arbeitgeberanteil ein Teil des Lohns.
00:13:12: Das
00:13:13: was der Arbeiter bekommt, der ist der fünfzig Prozent Krankenkasselanteil.
00:13:17: Ja genau.
00:13:17: Die anderen
00:13:18: Fünfzig Prozent kommen am Top für den Unternehmer.
00:13:20: Ja, genau.
00:13:21: Und ihr Arbeitgebers verwechselt?
00:13:22: Nein das verwechsel ich auch nicht weil es nicht so weit.
00:13:24: Nein, weil genau.
00:13:25: Volkswirtschaftliche gesehen wenn sie können Teil des Lohns.
00:13:28: Wie auch immer die Leute, die für die gesetzliche Krankenkasse einzahlen zahlen zum Beispiel gleichzeitig auch die Krankheitskosten von Bürgergeldempfängern.
00:13:36: Es ist ja richtig, dass Bürgergeldempfänger eine Krebstherapie bekommen aber das zahlen die Angestellten und nicht die, die in der privaten Krankenkasse sind.
00:13:44: Da sehen Sie doch wie die Abgaben zum Teil wie Steuern wirken und alles getragen wird von der Mittelschicht.
00:13:55: Und deswegen wenn man das alles zusammenzieht also alle ist nicht nur die Einkommensteuern sondern alle Abgaben- und Steuerarten dann kann man sehen Zeichen prozentuell zu ihrem Einkommen nicht so viel zahlen wie die mittelschicht.
00:14:07: Das Positiv ist.
00:14:08: ja, wir haben hier zwei Pole gesehen und der Zuschauer ist ja mündig.
00:14:11: er darf entscheiden, zu welchem er mehr tendiert Team Hermann oder Team Fahnholt.
00:14:15: aber eine Frage noch an sie Team Frey natürlich auch Aber er ist eher der Erklärende hier in der Runde, er war gar nichts zu kommunizieren.
00:14:22: Nein, nein, aber es ist auch auf der Seite von Herrn Fahnholth.
00:14:24: das wollen wir jetzt überfallen.
00:14:25: Dann machen wir das Team Freydet-Fahhnholth
00:14:27: gegen.
00:14:27: ich bin ganz alleinig.
00:14:28: Wir sind alleine!
00:14:29: Aber Sie schlagen sich ja wie immer gut.
00:14:32: am Ende der Runde, die anderen ja schon beantworten haben.
00:14:34: Wann ist man denn für sie reich?
00:14:36: Ja
00:14:36: das ist sehr schwierig zu beantwort'n weil es so is', dass aus der Statistik für das Vermögen in Deutschland... tippen nicht Milliarden, sondern Billionen.
00:14:45: Man weiß gar nicht wer wie reich ist.
00:14:48: was man schätzen kann ist dass das oberste eine Prozent also das reichste hundertstel hat ungefähr sechsunddreißig prozent des Volksvermögens.
00:14:55: und man muss sich gleichzeitig klar machen dass die untere Hälfte die ärmeren fünfzig Prozent haben nur zwei Komma drei prozentes Volksvermilchens.
00:15:03: da kann man also sehen dass wir in einer extremen Klassengesellschaft leben und dass eben eine kleine Minderheit schon ein sehr großen Teil des
00:15:12: immer ist für sie eine Einzelperson reich.
00:15:14: Ja, das ist tatsächlich schwierig aber ich würde zum Beispiel sagen man könnte ne Vermögenssteuer machen ab Leuten die hundert Millionen besitzen ja?
00:15:22: Das wäre so die Grenze!
00:15:23: Das ist übrigens ein Vorschlag.
00:15:24: der kommt gar nicht von mir sondern aus Frankreich und ich glaube dass dieser Vorschlag richtig ist.
00:15:28: und dann könnte man auf diese Vermögensteuer Alle Einkommenssteuern anrechnen, die man zahlt.
00:15:32: Beispielsweise Kapitalertragssteuer und auf diese Weise hätte man dann gewisse...
00:15:36: Das Thema debattieren wir immer jetzt.
00:15:39: Aber ich
00:15:40: bin gespannt.
00:15:41: bei Louise Klamrodgaten ja schon fast Menschen mit seventy tausend Eurojahres Geld als Reich.
00:15:45: da gehen sie nicht mit.
00:15:46: Nein, nein!
00:15:47: Die zahlen zwar den Spitzensteuersatz wenn sie singelt sind aber die sind nicht reich.
00:15:51: das ist aber jetzt aber das wollen Sie bestimmt auch noch diskutieren wie unfair die Einkommensteuerschruktur hier ist.
00:15:56: Das machen
00:15:57: wir mal ein anderes Mal und jetzt kommt
00:15:58: der Arbeitsschritt
00:15:59: Auf jeden Fall.
00:16:00: Und jetzt kommen wir darum, bitte.
00:16:02: Jetzt kommen wir zur These von Morten Freide.
00:16:04: Die dreht sich nicht um reicharm Entlastungsprämien sondern die dreht es sich um Vladimir Putin Gerhard Schröder und Europa.
00:16:13: Ja vielen Dank!
00:16:16: Putin hat ja auf der Siegesparade oder der Militärparade zum Sieg über Nazi Deutschland am achten Mai in Moskau über den Ukraine Krieg gesagt, den er begonnen hat dass sich die Angelegenheit dem Ende zuneigt und hat einen Vermittler ins Spiel gebracht, seinen alten Kumpan Gerhard Schröder.
00:16:35: Da gab es einen ziemlichen Aufschrei in Teilen von Deutschland, wie gesagt das geht hier überhaupt nicht.
00:16:39: ich würde dem so weit zustimmen dass Putin nicht als neutraler Vermittler auftreten kann.
00:16:44: Putin steht für die Energieabhängigkeit von Russland... Entschuldigung, Schröder steht für Die Energieabhänglichkeit Deutschlands von Russ land.
00:16:55: Schröda hat gezeigt wie man sozusagen strategische Blindheit in Deutschland kultivieren kann gegenüber Russland.
00:17:03: Schrøder steht also nicht.
00:17:04: jetzt mach ich es richtig als neutraler Vermittlerin diesen Konflikt aber Ich würde auch sagen, dass Putin überhaupt – man muss natürlich jetzt nochmal abwarten wie ernst seiner Aussage gemeint ist.
00:17:14: Er hat ja schon oft von einem Frieden gesprochen und dann mit unverminderter Härte weiter Krieg in der Ukraine geführt.
00:17:19: aber man kann jetzt schon sehen das insbesondere die europäische Unterstützung für die Ukraine vorsichtig gesagt Früchte trägt.
00:17:28: Insofern, dass die Drohnenkriegsführung durch das Europäische Geld mit dem es unterstützt wird dazu führt, dass Ukraine in diesem Drohenkrieg zumindest die Oberhand hat.
00:17:37: Russland kann Gebiet an Eiken nur unter großen Verlusten noch machen.
00:17:41: Und inzwischen ist es ja sogar so, dass Putin im Land das Internet abschalten lässt weil man den Drohnen den ukrainischen keine Möglichkeit geben will miteinander zu kommunizieren was wiederum Unmut in der russischen Bevölkerung hervorruft.
00:17:51: also das Blatt wendet sich nicht aber die Ukraine ist momentan im taktischen Vorteil und wenn das alles so isst dann finde ich das ein gutes Signal für die europäer das putin sowas sagt und dann sollte man sich auch nicht spalten lassen was diese Personalie Schröder anbelangt.
00:18:07: Wenn das die Voraussetzung ist, dass der Schröda da irgendwie als Ermittler tätig sein soll dann würde ich sagen...
00:18:12: Als Vermittler!
00:18:14: Nicht als Ermittler als Vermittlar?
00:18:15: Als
00:18:15: Vermitler wenn er da weiterhin sitzen soll.
00:18:17: und wenn das Putin so wichtig ist, dann sollten solange die Ukraine und die europäischen Unterstützer mit einer Stimme sprechen in diesem Konflikt und sich klar machen wo ihre roten Linien liegen und aus einer Position der Stärke heraus verhandeln, würde ich mich nicht darüber aufregen dass Putin da den Schröder ins Spiel bringt.
00:18:37: Da würde ich einfach für etwas mehr gelassen.
00:18:39: Boris
00:18:39: Pistorius hat ja schon reagiert und nennt es ein Täuschungsmanöver, Putin sich jetzt Schröder ins Spiel zu bringen.
00:18:45: Würdest du da mitgehen oder würdest... Ja, das schon aber sagst trotzdem zweckheilig die Mitte?
00:18:49: Nein, nein!
00:18:49: Ich würde sagen, es wäre jetzt naiv zu glauben wenn Putin damit nicht in Hintergedanken verfolgen würde eben gerade diese sozusagen die europäische Einigkeit die jetzt da besteht zu spalten.
00:18:59: weil ist natürlich klar für die Osteuropäer also für die Polen und die Balten auch für die Ukrainer wäre ein Vermittler Schröda Konflikt überhaupt nicht vermittelbar.
00:19:08: Nach allem, was der sozusagen in den letzten Jahrzehnten da gemacht hat und auch nach seiner Unfähigkeit sozusagen nach dem Jahr-Zweitenzwanzig das klar zu benennen, was da passiert aber eben deshalb weil er das so jetzt zu spalten versucht diese Einigkeit würde ich sagen es ist eigentlich ein gutes Zeichen weil es zeigt die Sanktionen wirken Es zeigt die Finanzhilfe für die Ukraine die hilft Und da ist offenbar etwas im Bewegung.
00:19:33: So, das würde ich einfach... Ich würde alle dazu ermutigen, dass als positives Signal zu deuten.
00:19:39: Ja also ich finde Schröder geht gar nicht als Verhandler.
00:19:44: Das haben ja auch alle Europäer gesagt.
00:19:45: Das hat die Außenministerin Kallas sozusagen gesagt.
00:19:49: aber ich glaube es gibt noch ein anderes Problem.
00:19:51: Das Hauptproblem ist, dass Putin weiterhin auf seiner Maximalforderung besteht in der Hinsicht, dass er nur verhandeln will wenn die Ukraine den Donbass wohnt.
00:20:01: Das klingt auf den ersten Blick harmlos.
00:20:03: So nach dem Motto, das sind ja nur noch siebzehn Prozent des Oblast-Dongets, denen Sie räumen müssen?
00:20:08: Was haben die denn, warum kleben die so an diesen siebzen Prozent?
00:20:11: Aber der Punkt ist natürlich genau da!
00:20:13: Die Verteidigungsstädte?
00:20:14: Da sind die vier Verteiligungs-Städte.
00:20:17: Das ist die Festungslinie und natürlich kann man die auf gar keinen Fall räumen, jetzt haben die Russen es in vier Jahren Krieg nicht geschafft den Donnbass zu obern genau wegen dieser Festungs Linie und die kann man ihnen nicht einfach so aushändigen.
00:20:30: Und das ist aber genau das was Putin will und das sagt er ja wieder auch letzte Woche wieder gesagt.
00:20:34: also wir verhandeln nur wenn vorher der Donnbachs geräumt wird.
00:20:37: Ja da kann man sagen okay Verhandlung is' nich mit oder ohne Ströder.
00:20:42: besteht darauf, dass er die Ukraine faktisch so eine Art Weißrussland II machen will.
00:20:48: Also zu einem marionetten Staat wo er das Sagen hat.
00:20:50: Wollen wir einmal Fritz Fahneult rein in die Debatte?
00:20:53: Sie kennen Gerhard Schröder ja!
00:20:54: Ja genau.
00:20:56: Wie würden sie das bewerten eher als Verhandler?
00:20:58: Einmal ist es schon nicht geklappt.
00:21:00: da hat Putin ihn ja wie ein Schuljungen nach Hause reisen lassen ohne irgendeinen Erfolg.
00:21:03: und wenn's nur zwei Tage kriegsfrei gewesen wären... Wie beurteilen Sie das?
00:21:07: Sie kennt Schröda?
00:21:09: Ich habe lange in meinem Leben kennengelernt, ich war in seinem Schattenkabinett und ich glaube wir dürfen nicht vergessen.
00:21:18: Zwei Tausend Elf war er derjenige der auf der russischen Seite die Nord Stream Leitung miteröffnet hat.
00:21:26: ja das war im großen Konsens.
00:21:29: alle waren haben ihn akzeptiert.
00:21:31: dann hat sich natürlich was verändert in da auf der Russischen Seite Und ich glaube welche Rolle er auch immer spielen sollte Er würde alles tun, um sozusagen das was ihn besonders bedrückt.
00:21:46: Ich habe vor einiger Zeit mit ihm gesprochen.
00:21:50: Es ist natürlich über die maßlose Zerstörung seiner Person nicht besonders geistert.
00:21:58: Das hat ihn wirklich sehr getroffen und deswegen glaube ich er kennt ja beide Seiten.
00:22:06: Dass er jemand wäre der Ein Versuch machen würde, dass diese Rolle die er ja in Deutschland mal gespielt hat.
00:22:15: Er war ein guter Kanzler!
00:22:17: Er war einen Kanzlern der Deutschland über ein Jahrzehnt weit bis ins Merkel-Regime hinein nach vorne gebracht hat.
00:22:26: Die Art und Weise wie mit Schröder umgegangen ist auch nicht anständig gewesen.
00:22:32: Also sollte dann aus der Partei geschmissen werden, ehrenbürgerschaft weg.
00:22:38: Ich glaube deswegen Würde er eine überraschende, neutrale und kenntnisreiche Rolle der beiden Seiten spielen können?
00:22:49: Aber das wird nicht so weit kommen.
00:22:51: Denn auch Zelensky oder Ukraine hat ja schon gesagt sie würde den nicht akzeptieren.
00:22:55: also des sofern war netter Versuch aber vielleicht gibt es ja eine Rolle in dem Spiel die er noch spielen kann.
00:23:02: haben Sie Schröder wäre dafür offen?
00:23:04: ich kann mir das gut vorstellen.
00:23:07: Ja, weil jetzt muss man schon mal sagen dass er nicht erkennen kann warum Schulter die Ukraine kennen sollte.
00:23:13: Er kennt Putin und er kennt Gazprom aber er kennt die Ukraine nicht.
00:23:16: Und wie gesagt er hat es nicht geschafft zu sagen das das ein völkerrechtsvideklar Angriff ist Obwohl die Menschenrechtsverletzung die Brutalität Die Folter auf den in diesen besetzten Gebieten auch Jetzt Ist Es ja grauen voll was In Den Besetzten gebieten und da war viel
00:23:30: gewonnen wenn jemand zumindest sich in die Welt von Russland hinein denken könnte.
00:23:37: Ich glaube das würde uns schon helfen können, denn wir einen Frieden und einen Kompromiss haben wollen, dass man immer beide Seiten verstehen muss.
00:23:44: Muss man nicht jetzt alle Seiten verstehen aber die deutsche Seite wird er verstehen europäischer auch und ich glaube die russchau
00:23:49: in meinem punkt wäre eben dass es kein widerspruch ist also dass man das insoweit zusammenbringen kann dass man wie sie sagt sagen Ganz klar, auf bestimmten Linien bestehen muss.
00:23:58: Also man räumt die Verteidigungen in Donbass keinesfalls.
00:24:02: Man ist auch sonst gar nicht zu Gesprächen bereit.
00:24:04: aber wenn das dann als Bedingung akzeptiert würde, kann man den Herren gerne am Tisch sitzen lassen so lange die Ukrainer damit einverstanden sind.
00:24:12: Das wäre natürlich die Voraussetzung.
00:24:13: also man kann natürlich nicht über die Köpfe der Ukraine hier hin wegentscheiden.
00:24:16: Ist doch ein schönes verbindendes Schlusswort und damit kommen wir zu Ihrer Zuseher-Fahne heute!
00:24:21: Ich habe eine ganz tolle Nachricht denn... Am siebten April dieses Jahres hat das Vier- und vierzigköpfige Wissenschaftler Gremium, dass für die Szenarien des Weltklimarats zuständig ist.
00:24:34: Das bisherige Extremszenario, wonach die Temperatur bis zwei Tausend Einhundert wegen CO² auf fünf Komma Sieben Grad ansteigen soll, kassiert.
00:24:45: Es ist Schnee von gestern.
00:24:47: Wörtlich diese Szenario ist unplausibel.
00:24:53: Und weil die Voraussetzung ja war, dass das CO² sich verdreifest vervierfachen sollte.
00:24:59: War das schon länger klar, dass es eigentlich Unfug war und wir mit einer solchen Temperaturanstieg nicht bekommen, nicht zu rechnen haben?
00:25:08: Das war schon immer Quatsch!
00:25:10: Denn man würde uns das Öl ausgehen – das Gaswürde ausgehen, also die Kohle.
00:25:14: Die haben tatsächlich ein so externe Szenar gemacht, dass uns schon im Jahr two-tausend achtzig die Kohler ausgeht.
00:25:19: So, das wahrscheinlichste Szenario was die nun vorschlagen ist dass die Emission bis zwei tausendfünfzig Bleib bleibt und dann geht es runter.
00:25:28: Und dann sagen sie wir kommen dann auf eine Erwärmung von zweikommer fünf sechs Grad.
00:25:33: Das ist doch ne gute Nachricht denn?
00:25:34: Wir haben heute schon eins Komma vier fünf graden nicht den Zweikommer.
00:25:38: fünf grad sind ja immer gerechnet von acht hundert sechzig aus.
00:25:42: Und das bedeutet wir haben noch ein Grad.
00:25:44: wenn das dann alles so kommen sollte zu erwarten.
00:25:50: Und wenn man jetzt weiß, dass Deutschland einen Prozent der Weltemission an CO² macht dann kann ich ihn jetzt mal ausrechnen.
00:25:58: Dann ist unser deutscher Beitrag Null Komma Null Eins Fünf Grad Celsius bis Zwei Tausend Einhundert.
00:26:05: und das wäre doch eigentlich jetzt ein Anlass eine Sonder Bundestagsdebatte zu machen.
00:26:10: Einen Sonne eine Sondersetzung Sendung in ARD und zf.
00:26:14: und sagen müssen wir hier jetzt eigentlich an diesem Selbstmörderischen Tempo, das wir uns auferlegt haben der Zerstörung Deutschlands durch CO-Zweihabgaben.
00:26:22: Durch Verbrennerverbote, durch Abschaffung von Kohlekraftwerken beibehalten und könnte es nicht sein dass wir das Tempo zurücknehmen und damit Deutschland ein neues Wirtschaftsunterver schaffen?
00:26:38: Ja, also das ist ja okay wenn man eine Prognose auch wieder kassiert.
00:26:43: Ist ja eine Prognoße bis zwei tausend einhundert.
00:26:46: Man muss aber sagen dass wenn jetzt die Welt sich... Das ist ja das wahrscheinlichste sich bis zwei Tausend Einhundert um drei Grad erwärmt.
00:26:55: Dann das ja für Europa bedeutet weil sich kein Kontinent so schnell erwärmte Europa.
00:27:00: Das sind ja globale Temperaturen dann wäre das hier schon mal plus fünf bis sechs Grad in Deutschland und das wäre auch zu viel.
00:27:08: Denn man kann ja jetzt schon sehen, dass es Dürren gibt, dass die Wälder sterben, dass das Grundwasser knapp wird.
00:27:14: also wir haben ja jetzt Schäden, die eigentlich alarmieren.
00:27:18: Und dann gibt es noch ein anderes Problem ganz grundsätzlich mit allen Prognosen Das haben sie ja gesagt Wir haben jetzt eigentlich schon drei Jahre lang hintereinander global und das war schneller als man dachte.
00:27:32: Die Prognosen dachten, dass wir diesen Zustand erst in zehn Jahren haben würden.
00:27:36: Das heißt was man sehen kann ist die realen Daten, die Temperaturen die man misst sich schneller verändern als in den Prognose vorhergesehen.
00:27:43: oder anders gesagt es gibt irgendwo noch eine Wärmequelle in der Realität die man in den prognosen noch gar nicht abgebildet hat weil man nicht weiß welches was die Wärmekwelle ist.
00:27:54: Aber wenn man feststellt Schlechter sind als jede Prognose und zwar schon im Nahbereich.
00:28:02: Dann ist doch Alarmstufe rot, dann ist doch Quatsch zu sagen ja aber gar in zwei tausend einhundert läuft es dann doch besser als wir dachten.
00:28:08: denn schon jetzt haben wir Dürren sterben die Wälder und deswegen wäre ich der Meinung Wir sollten auf auf Sicherheit schalten und möglichst wenig Schäden noch anrichten.
00:28:20: Zumal, das wäre jetzt mein letzter Satz, ist es ja nicht so dass wir nur ein CO²-Problem haben – die Klimakrise ist vielleicht das größte Problem aber nicht das einzige.
00:28:30: Wir ruinieren auch alle Humusböden, wir ruinieren die Süßwasserreserven, wir zerstören die Artenvielfalt.
00:28:35: Das heißt unser jetziges Wirtschaftssystem ruiniert sozusagen den gesamten Planeten und wir müssten wirklich versuchen wieder zurückzukommen in die Grenzen der Natur, die wir im Augenblick... Eine Kollektiv, nicht nur Deutschland.
00:28:48: Die gesamte Welt, die wir kollektiv sprengen?
00:28:51: Ja sie machen mehrere Fehler.
00:28:52: erstens.
00:28:53: Die letzten zwei Jahre sind deswegen wärmer geworden weil es besondere Effekte gegeben hat.
00:28:57: Es hat ein El Nino gegeben.
00:28:58: Ein was?
00:28:59: Das ist aber ein El Niño.
00:29:00: Ein besonderer
00:29:01: El Nio.
00:29:01: Ein natürlicher
00:29:02: Effekt!
00:29:03: Dann hat es den Unterwasservulkan gegeben der diese besondere Erwärmung gegeben hat.
00:29:08: Sie müssen schon feststellen seit Jetzt kommen sie wieder mit fünf bis sechs Grad, indem Sie sagen
00:29:18: Europa
00:29:18: wird ja besonders warm.
00:29:19: Das ist auch nicht richtig!
00:29:21: Die Landmasse wird natürlich überall wärmer und das Meer erwärmt sich nicht so stark.
00:29:26: Und deswegen ist die Landmaske überall ein bisschen wärmer.
00:29:29: Deswegen können Sie damit keine Katastrophe an den Wandmann.
00:29:31: Sie haben es ja selber in Ihrem Buch gemacht und gesagt Es wird sechs Grad wärmer, und deswegen müssen wir sozusagen den Kapitalismus abschaffen.
00:29:39: Und deshalb habe ich eine gute Nachricht für Sie.
00:29:42: durch das Hohe CO-Zwei ist die Erde grüner geworden.
00:29:45: Wir haben zwanzig Prozent mehr Blattmasse, wir haben einen Zuwachs an Früchten und wir haben fünfzehn Prozent mehr Weizen, fünfzehnt Prozent mehr Reis.
00:29:55: Das heißt eine acht Milliarden Menschheit würden wir gar nicht ohne dieses CO² ernähren können!
00:30:02: Das ist die gute Nachricht und das wird weiter so wachsen weil nämlich CO² ist die Grundlage des Lebens.
00:30:09: Ohne CO² gibt es nicht nur keine Pflanzen auch keine Tiere und auch nicht den Menschen.
00:30:14: Nein, das ist ja völlig richtig.
00:30:15: Wir brauchen CO-Zweig.
00:30:16: Sonst hätten wir hier auch ein Eiszeit.
00:30:18: Aber wir brauchen aber nicht so viel CO-zweige.
00:30:21: Das ist zuviel... Stimmen
00:30:23: Sie ja nicht!
00:30:23: Und Sie sagen, dass wird hier alles grüner?
00:30:26: Aber da gibt es zwei Einwände.
00:30:28: der eine Einwand ist, dass aber sozusagen der Ernährungswert dieser Pflanzen sinkt und das Zweite ist ... Modelle, wo man sehen kann dass das passieren könnte schon jetzt bei den Temperaturen die wir jetzt haben.
00:30:42: Dass man gleichzeitig Dürren hat in Amerika und Nordamerika in Europa und Russland.
00:30:47: Das gibt keine
00:30:47: Zunahme der Dürre.
00:30:48: Was erzählst du?
00:30:49: Wir
00:30:49: sind jetzt in eine technische Debatte gerutscht
00:30:52: über das Führen wieder der Wirkung von CO² sozusagen.
00:30:55: ich würde noch mal auf die politische Ebene abstellen wollen.
00:30:58: Das war es bei diesem Extremszenario prognostiziert worden ist.
00:31:02: Das wurde in ganz, ganz vielen medialen Kontexten immer wieder aufgegriffen und es wurde oft oder den Tisch feilen gelassen dass sich um ein absolutes Extremszenario handelt was aller Wahrscheinlichkeit noch nicht eintritt.
00:31:14: Und dieser Alarmismus diese apokalyptische Rhetorik die hat dem Klimaschutz sehr geschadet aus meiner Sicht diesen ganzen Anliegen weil die Bürgerlichen haben sich entnervt abgewendet Und die Linken wollen inzwischen schon gar keine Kinder mehr kriegen, weil sie der Meinung sind das sie sozusagen und dass sich das auf dieser Welt ohnehin bald nicht mehr lohnen wird.
00:31:35: Man hat versucht durch diese Rhetorik sozusagen Druck aufzubauen um jetzt den Ausbau der Erneuerbaren noch zu beschleunigen.
00:31:41: aber wie gesagt jetzt gibt es einen riesigen Backlash und denen haben sich diese Klimaschützer die damit versucht haben Politik zu machen selbst zuzuschreiben.
00:31:51: Unzählige Beispiele, Jakob Bayer von der letzten Generation hat vor zwei Jahren im Radio gesagt ja also da gibt es diese Kipppunkte und wenn wir jetzt nichts tun dann werden wir die in zwei jahren reißen.
00:31:59: Jetzt ist zwei Jahre später ist nichts passiert.
00:32:01: deswegen sage ich nicht dass kipppunkten ungefährlich sind im klimasystem.
00:32:06: nur wenn man so sozusagen dieser Rhetorik diese wissenschaftsrhetorisch missbraucht im politischen raum muss man sich nicht über die folgen.
00:32:14: Und das gleiche ist Habeck bei Meisberger, der da gesessen hat und über den das Entweichen von Methan gesprochen hat und gesagt hat.
00:32:20: ja also wenn Methan sozusagen aus dem Permafrostboden ab, wenn es auftaut dann haben wir eine Klimaerwärmung, sondern erwärmt sich die Atmosphäre um ein, zwei bis drei oder noch mehr grad zusätzlich zu dem was wir ohnehin schon haben.
00:32:34: Ich habe mit Jochen Marotzke darüber gesprochen.
00:32:36: der ist Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg einer der Leidautoren der vergangenen Klimaberichte gewesen.
00:32:43: er hat gesagt das ist Katastrophenlyrik.
00:32:45: also warum missbraucht man also dass der Klimaschutz ein wichtiges Anliegen ist?
00:32:50: Das haben doch nun alle Begriffen in Deutschland.
00:32:52: ich glaube da muss man hier
00:32:53: nichts tun weil das ist doch ganz anders braucht man wenn man das Gesellschaftssystem, was man in Deutschland hat, fundamental verändern will.
00:33:02: Wenn man den Kapitalismus abschaffen hat, dann muss man den Leuten Angst machen.
00:33:06: Wenn das Auto, den Verbrenner in Deutschland die Errungenschaft in der Deutschland führend war, abschaffend will, da muss man dem Menschen Angst machen.
00:33:15: und das kann man nur machen indem man eine solche Narrativ darstellt.
00:33:21: fünf bis sechs Grad es wird alles ganz schrecklich.
00:33:23: und nun stellen wir fest Es passiert nicht.
00:33:26: Und die größten
00:33:27: Teile der Menschheit ziehen sich zurück, die Amerikaner machen nicht mehr mit, die Chinesen haben noch nie mitgemacht, die Indermachen nicht mit, es bleiben über die Europäer mit sechseinhalb Prozent CO-Zwei Japan Australien und Korea und dann sind wir bei etwa neun Prozent.
00:33:42: Der restliche Globus sagt uns geht das nichts an.
00:33:47: Also
00:33:47: wo ich Herrn Fahrenfeld recht gegeben muss, es ist ein spieltheoretisches Problem.
00:33:50: Klimaschutz und insbesondere das Klimaziel Deutschlands dass man fünf Jahre vor allen EU-Ländern klimaneutral werden will.
00:33:58: Das ist ökonomischer Wahnsinn!
00:34:00: Man treibt seine Industrie ins Ausland oder in den Ruinen und dem Klima ist damit überhaupt nicht geholfen.
00:34:05: Das heißt nicht, dass man keinen Klimaschutz mal rein soll aber man sollte ihn im Gleichschritt mit den großen Emitenzen...
00:34:11: Ich würde sagen, wir müssen auf jeden Fall mal eine Sondersendung Klima machen.
00:34:16: Ich würde
00:34:17: aber gerne noch eine Sache sagen, die wichtig ist.
00:34:19: Also das was der Fahnenholz gesagt hat, dass El Nino und irgendein Wulkan jetzt daran schuld sei... Ja ja, dass wir jetzt hier ne Klimaerwärmung haben drei Jahre hintereinander von eins, vier fünf oder eins, fünf Prozent.
00:34:36: Ist
00:34:36: doch zurückgegangen in diesem Jahr.
00:34:39: Nehmen Sie das überhaupt nicht zur Kenntnis?
00:34:41: Dass die Temperatur seit einem Jahr zurückgegangene ist!
00:34:44: Warum kommt das denn?
00:34:45: Wenn
00:34:45: das
00:34:45: CO² immer mehr wird, weil es einen natürlichen
00:34:48: Effekt
00:34:48: gegeben hat drei Jahre lang.
00:34:50: Und jetzt gehen die Temperaturen zurück?
00:34:59: Und ich würde nur gerne sagen, dass es sozusagen Konsens ist in der Klimawissenschaft.
00:35:04: Dass wir zehn Jahre schneller sind als man das vorher gesagt hat und dass das was Herr Fahrenholt hier sagt jetzt seine private Einzelmeinung ist.
00:35:11: die kann man ja haben.
00:35:12: aber man muss wissen, dass er nicht für die Klimaforschung an und für sich sprechen würde.
00:35:17: Aber er hat schon auch Studien und Sachen zitiert.
00:35:19: Ja,
00:35:20: aber es ist trotzdem wichtig, dass man das weiß.
00:35:21: Er ist die Mehrheit der Kinder vor
00:35:22: einer anderen Meinung.
00:35:23: Ich würde sagen, beide meiner Meinung dürfen beide exkluieren.
00:35:27: Die
00:35:27: wichtigsten vierzig Wissenschaftler sagen fünf Grad passiert nicht mehr, sondern rechnet mal bitte mit einem weiteren Grad!
00:35:33: Das is alles übrig geblieben von der sogenannten Klima-Katastrophe.
00:35:37: Das ist Ihre Teserschlusswort.
00:35:39: hat Ihnen gehört.
00:35:40: und meine These heute gebe ich ab an einen Leser!
00:35:43: Ich bekomme ja ganz, ganz viele Zuschauerposts was uns extrem freut.
00:35:46: übrigens schreiben Sie mir gerne Instagram Link denn ich beantworte auch alles.
00:35:49: Und dieser Leserbrief da habe ich mir gedacht ich gebe meine Thesenzeit ab und lese heute den Leser Brief von einem Zuschauer vor und zwar ist er von Robert Cornelius.
00:35:58: er ist siebzig Jahre alt Er war fünfzig jahrelang Heizungs Monteur und er schreibt unser Kanzler Friedrich Merz beschwert dass kein anderer Bundeskanzler vor ihm das durchmachen musste, was er erlebt.
00:36:08: Aber auch keine Bürger mussten unter einem anderen Kanzler das durch machen, was wir unter Friedrich Merz
00:36:13: erleben.".
00:36:14: Cornelius schreibt von Angst und Überforderung von Kontrollverlust.
00:36:16: Er hat das Gefühl, dass die Sorgen für der Menschen ignoriert werden – bei Migrationen, Kriminalität, Wirtschafts- und Steigungsbelastungen alltag!
00:36:23: Das habe ich jetzt etwas zusammengefasst, weil Leserbrief war natürlich sehr lang.
00:36:26: Was Herrn Kulialös besonders empört ist die Debatte darüber, dass sie Deutschen angeblich zu wenig arbeiten würden während gleichzeitig über ein höheres Renteneintrittseiter gesprochen wird.
00:36:35: Und Einsatz, den fand ich eigentlich am berührendsten aus diesem Leserbrief.
00:36:39: Ich glaube, dass er vielen Bürgern ehrlich gesagt auch so im Herzen spricht und zwar der Satz lautete diese Koalition hätte mit ihrer Arbeit in meinem damaligen Unternehmen nicht einmal die Probezeit überstanden.
00:36:49: Da ist jetzt meine Frage an Sie oder an dich Morten.
00:36:54: Wir kriegen viele Leser Briefe dieser Art A. Ist es richtig, also kannst du diesen Frust verstehen den Menschen haben die aktuell der Politik lauschen oder auch Debatten wie diese anschauen?
00:37:04: Ja kann ich schon.
00:37:06: Also das ist jetzt ja viel steckter da viel drin Diese Lamojans von einem Friedrich Merz, der sagt niemand musste das jetzt so schlimm ertragen wie ich.
00:37:14: Wenn man sich anguckt, wie Helmut Kohl als Birne wäre um dem Foto ist es meine erste Erinnerung als Kind noch dass man am Radio von dieser Birne reden hört.
00:37:22: und dann die Frage wer ist denn das?
00:37:23: ja Helmut kohl?
00:37:24: Und auch andere Politiker, auch Merkel hat viel erdulden müssen.
00:37:29: Das muss man hier schon mal in der Fairness halber sagen Bundeskanzler stehen im Feuer im Lichte der Öffentlichkeit und die werden sehr hart beurteilt.
00:37:35: Und das betrifft nicht nur März, und die Arbeit lässt sehr zu wünschen übrig dieser Koalition insbesondere auf den ganz großen Feldern also auf den Reformen, die versprochen worden waren oder angekündigt worden waren.
00:37:47: Ob jetzt im sehr speziellen möchte dem Leser nichts so nahe treten?
00:37:53: Die Kritik daran ist dass sozusagen über Rentenkürzungen gesprochen wird und eventuell erlänger arbeiten müsste.
00:37:59: das Problem einer Gesellschaft, die immer älter wird.
00:38:02: Er
00:38:02: ist ja schon in Rente, er hat bereits fünfzig Jahre als Heizungsmonteur gearbeitet.
00:38:06: Ich möchte die Lebensleistung nicht schmälern.
00:38:09: Das muss man
00:38:09: sehr vorsichtig sagen und ich glaube da sind auch viele ältere Menschen in Deutschland bereit mit der richtigen Ansprache damit zu gehen.
00:38:19: also wenn ich mit ältern Leuten spreche in meiner Eigenschaft als Journalist dann höre ich auch durchaus viel Zustimmung von ältering Leuten die sagen gut Wir würden auch länger arbeiten, wenn wir das Gefühl hätten.
00:38:30: Alle schneiden irgendwie den Gürtel jetzt mal ein bisschen enger und es wird nicht auf unseren Rücken ausgetragen.
00:38:35: Wir sehen ja auch dass wir weniger Kinder in die Welt gesetzt haben und dass es halt ein umlagefinanziertes Rentensystem gibt und irgendwann geht das nicht mehr gut aus.
00:38:42: diese Rechen so aber ja.
00:38:45: also Die Arbeit dieser Koalition lässt sehr zu wünschen übrig und wenn man das dann noch übereinander legt mit diesem mit dieser Lamoyans dann kann ich den Unmut sehr gut verstehen.
00:38:54: Da gebe ich noch einmal, das ist die letzte Frage für die Runde heute.
00:38:57: unsere Sendezeit läuft ab auch wenn nicht gerne länger mit Ihnen diskutieren würde.
00:38:59: Herr Fahnholt können Sie den Satz verstehen diese Koalition hätte mit Ihrer Arbeit in unserem Unternehmen nicht einmal die Probezeit überstanden?
00:39:06: Das würde ich für viele, die heute im Kabinettsitzen tatsächlich teilen.
00:39:13: Für wen nicht?
00:39:15: Auch da fällt mir so schnell nicht jemand richtig.
00:39:17: Vielleicht für die Wirtschaftsministerin, die würde wahrscheinlich in unserer Unternehmen tatsächlich ein weiter Vorstandsrang haben.
00:39:25: Sie glauben, Katharina Reiche kann was bewegen fürs Land und vieles machen?
00:39:27: Sie war Vorständin und sie wird es auch wieder werden.
00:39:30: Hoffentlich nicht zu schnell!
00:39:32: Sagt dein SPD-Lad, das ist spannend.
00:39:33: Das wird Frau Reiche bestimmt freuen.
00:39:36: Ja wenn man etwas Gutes macht, ist das völlig egal welches Parteimuch man dreht.
00:39:40: Und sie macht das, was nötig ist auszusprechen und räumt auf mit den Vorurteilen, die wir immer gehabt haben.
00:39:51: Und deswegen kann ich Ihnen nur viel Glück wünschen.
00:39:55: Wie ist Ihre Meinung zur aktuellen Politik?
00:39:57: Ich weiß eine große
00:39:58: Frage,
00:39:58: kurze Antwort.
00:39:59: Ja also was man sagen muss, der Zuschauer hat völlig recht.
00:40:03: Man kann bei der Rente nicht kürzen.
00:40:05: Die ist bei forty-fünf Jahren Durchschnittseinkommen.
00:40:08: am Ende sind es tausend fünfhundert Euro im Monat und davon kann man so gerade leben.
00:40:13: ja und zu denken man könnte jetzt ausgerechnet bei der Rente kürzten ist falsch.
00:40:17: Also zum Beispiel könnte man viel eher sich überlegen ob man nicht Beamtentum und Rente zusammenlegt.
00:40:22: das wäre eines von vielen den Baustellen, die sich als sehr zukunftsfähig erwiesen haben.
00:40:28: Österreich hat das beispielsweise gemacht.
00:40:30: also da kann ich finde auch ja man muss die Rente reformieren aber nicht so dass sie Leistung gekürzt wird.
00:40:36: Dann herzlichen Dank an meine Runde an Fritz Fahneuth, Mordenfreide und Ulrike Herrmann.
00:40:39: es hat mir großen Spaß gemacht und schreiben Sie uns auch gerne Ihre Meinung zur Sendung oder was Sie von der deutschen Politik halten.
00:40:45: machen Sie's gut bleiben Sie kritisch und bis morgen um sechzehn dann sehen wir uns wieder hier.
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